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Täter sind in unbekanntem Fahrzeug geflüchtet

Einbruch in Wasserburger Juweliergeschäft - So geht es der Inhaberin

Die Inhaberin Ilga von Braunmühl zeigt die zerstörte Schaufensterscheibe. Sie ist schockiert über den Einbruchsversuch.
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Die Inhaberin Ilga von Braunmühl zeigt die zerstörte Schaufensterscheibe. Sie ist schockiert über den Einbruchsversuch.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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In 25 Jahren hat die Inhaberin des Wasserburger Juweliergeschäfts „Smaragd“ Ilga von Braunmühl noch keinen Einbruch erlebt - bis Mittwoch Nacht (18. Mai).

Wasserburg – Die Schaufensterscheibe ist zwar zerbrochen, doch dem Einbruchsversuch hat sie standgehalten: In der Nacht auf Mittwoch, gegen ein Uhr morgens, haben unbekannte Täter in die Auslage des Juweliergeschäfts „Smaragd“ in der Tränkgasse greifen wollen, wohl um Schmuckstücke zu entwenden. Eine Videokamera hat die Szene aufgenommen.

Schon am Mittwochnachmittag waren Mitarbeiter einer Glaserei damit beschäftigt, den Schaden zu beheben. Die Inhaberin Ilga von Braunmühl zeigte sich schockiert über die Skrupellosigkeit und Brutalität, mit der Einbrecher vorgingen. „Was hier passiert ist, trifft mich unglaublich, auch psychisch“, sagte sie der Wasserburger Zeitung. „Man fühlt sich persönlich angegriffen.“ Sie hoffe, dass sich im Lauf der Ermittlungen noch weitere Zeugen melden, es seien auch DNA-Proben genommen worden. „Die Täter hätten doch wissen müssen, dass sie nichts Wertvolles finden können, nur Fake. Trauringe, die Ausliegen, zum Beispiel sind immer Fakes“, so die 67-Jährige. Die wertvollen Schmuckstücke seien über Nacht im Safe. Hier seien also keine Profis, sondern nur Amateure am Werk gewesen, vermutet sie.

Im Polizeibericht heißt es, dass die Täter mit einem unbekannten Fahrzeug flüchteten, nachdem Anwohner auf den Lärm aufmerksam wurden. Bis auf einen Trickdiebstahl sei in den letzten 25 Jahren, in denen das Geschäft besteht, nichts passiert, berichtete von Braunmühl. Die genaue Höhe des Schadens könne sie noch nicht beziffern, er liege aber vermutlich im vierstelligen Bereich. Mit großer Dankbarkeit habe sie registriert, dass Nachbarn, Freunde und Handwerker sofort zur Stelle waren und geholfen hätten. „Ich bin dankbar, dass es in Wasserburg so ein tolles Miteinander gibt“, sagt sie.

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