Corona-Pandemie

Schweren Herzens sagt der WFV den Wasserburger Christkindlmarkt ab

Kein adventliches Konzert der Wasserburger Stadtkapelle – kein Christkindlmarkt. Der muss wegen Corona heuer ausfallen.
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Kein adventliches Konzert der Wasserburger Stadtkapelle – kein Christkindlmarkt. Der muss wegen Corona heuer ausfallen.

Corona lässt eine Umsetzung nicht zu: Der Wirtschaftsförderungsverband hat mit der Stadt Wasserburg die Absage des Wasserburger Christkindlmarktes bekannt gegeben. Sollte sich die Lage schlagartig entspannen, könnte man noch spontan über einen „Budenzauber“ nachdenken.

Wasserburg – Dass es heuer wegen der angespannten Corona-Lage keinen Christkindlmarkt wie in den vergangenen Jahren geben würde, das stand schon länger fest.

„Wasserburger Winter“, wenn dann spontan

Da sich die Corona-Situation derzeit weiter zuspitzt, hat sich der Wirtschafts-Förderungs-Verband der Stadt Wasserburg (WFV) als Veranstalter in Abstimmung mit der Stadt jetzt für die endgültige Absage des Christkindlmarktes – auch in einem kleineren Format – entschieden. „Der Christkindlmarkt, der für eine Belebung der Altstadt sorgen soll, widerspricht den derzeitigen Corona-Vorgaben, Kontakte einzuschränken“, so Christian Huber vom Christkindlmarkt-Ausschuss des WFV. Ob es im Falle einer verbesserten Corona-Lage in den Wintermonaten eine Art Ersatzveranstaltung, wie in einigen anderen Städten bereits angedacht, geben wird, steht noch nicht fest. „Sollte sich die Situation tatsächlich dermaßen entspannen, dass man in den Wintermonaten über eine Art ,Wasserburger Winter‘ nachdenken kann, dann sind wir auch kurzfristig in der Lage, so etwas entsprechend der gegebenen Situation umzusetzen.“ Die Weihnachtsbeleuchtung, die der WFV alle Jahre in der Altstadt anbringt, ist von der Absage des Christkindlmarktes nicht betroffen.

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„Als WFV möchten wir aber im Besonderen noch einmal an unsere Einzelhändler und Gastronomen erinnern. Unterstützen Sie bitte gerade jetzt in der aktuell schweren Zeit unsere regionalen Einzelhändler und die Gastronomie. Sie alle haben in entsprechende Hygienekonzepte investiert und bieten sicheres Einkaufen auch in Zeiten von Corona“, appelliert Huber.

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