Nachruf

Wasserburg –. Im Alter von 82 Jahren ist Rosi Stöber gestorben.

Geboren wurde sie in Brünn, ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie mit ihren beiden Geschwistern im südmährischen Auspitz. Nach Kriegsende fand die Familie als Vertriebene in Seeburg bei Soyen eine neue Heimat. Rosi Stöber besuchte die Schule in Rieden und arbeitete schließlich im Wasserburger Kindergarten. Danach war sie in einem Kinderheim in Eggstätt tätig, wo sie ihrem späteren Mann Hugo begegnete. 1960 trat sie mit ihm vor den Traualtar und das junge Paar zog nach Wasserburg. In den folgenden Jahren wurden zwei Töchter geboren. Als die Kinder erwachsen waren, nahm sie eine Stelle als Verkäuferin an.

Nachdem zwei Enkelkinder die Familie bereicherten, war Rosi Stöber eine glückliche Oma, deren größte Freude es war, die Kinder zu verwöhnen. Sie verbrachte ihre Freizeit am liebsten im Kreis ihrer Lieben. Mit ihrem Ehemann unternahm sie oft Spaziergänge oder verbrachte Urlaube in Südtirol. Sie war Katholikin und nahm regelmäßig an den Messen in St. Konrad teil. Der Tod ihres geliebten Ehemanns 2016 traf sie schwer. Bald danach war sie krankheitsbedingt auf Betreuung im Pflegeheim St. Martin in Schlicht angewiesen. Durch häufige Besuche blieb die tiefe Bindung zu ihrem engsten Familienkreis bestehen. mep

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