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Bildungseinrichtung will erweitern

Jahrelanger Kampf um die Bauerlaubnis: Akademiechefin gibt die Hoffnung nicht auf

Brigitte Schulan, Leiterin der Akademie für Sozialverwaltung, wünscht für die Bildungseinrichtung eine Erweiterung – Richtung unter dem Fenster liegendem Parkplatz.
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Brigitte Schulan, Leiterin der Akademie für Sozialverwaltung, wünscht für die Bildungseinrichtung eine Erweiterung – Richtung unter dem Fenster liegendem Parkplatz.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Seit Jahren ringt Brigitte Schulan, Leiterin der Akademie für Sozialverwaltung, um eine baulichen Vergrößerung der Bildungseinrichtung. Was alles dringend benötigt wird.

Wasserburg – Schon seit vielen Jahren ringt Brigitte Schulan, Leiterin der Akademie für Sozialverwaltung, um eine nach ihrer Ansicht dringend gebotenen baulichen Vergrößerung der Bildungseinrichtung, die auch die Hochschule für den öffentlichen Dienst umfasst.

Optimistisch gestimmt

Im Gespräch mit unserer Zeitung äußerte sie sich optimistisch, dass das Projekt vorangeht. „Wir haben mit der Stadt grundsätzlich einen guten Weg gefunden, wie wir weiterkommen“, sagte sie. Ihr sei zugesichert worden, dass ein Bebauungsplan erstellt werde. Es habe in dieser Sache Missverständnisse gegeben, doch nun sehe sie die Möglichkeit, eine Lösung zu finden, „dass wir unser Vorhaben verwirklichen können und gleichzeitig der Stadt alle Optionen bleiben“.

An Akademie, Hochschule und für die Fortbildungskurse sind insgesamt 350 Teilnehmer eingeschrieben, mehr als doppelt so viel wie noch vor einigen Jahren. „Am dringendsten brauchen wir eine Mensa mit genügend Plätzen, unsere bisherige ist mit 100 Plätzen viel zu klein, da gibt es Engpässe“, so Schulan.

Zur Zeit werden ungeeignete Räume genutzt

Außerdem fehle es an Hörsälen und Seminarräumen – zurzeit würden für Unterrichtszwecke Räume genutzt, die dafür eigentlich nicht geeignet seien. Auch eine Mehrzweckhalle werde benötigt.

Verwirklichen will sie das Projekt auf dem bisherigen Parkplatz, der an das Parkhaus Überfuhrstraße angrenzt – eine Fläche, die dem Freistaat gehört. Die Stadt plane zwar, das Parkhaus um ein paar Meter zu erweitern. Das sei aber nicht problematisch, weil zur anderen Seite hin genügend Flächen zur Verfügung stehen würden. „Der würde uns für unsere Funktionsbauten reichen“, so die Akademieleiterin. Die wegfallenden Parkplätze könnten durch eine Tiefgarage kompensiert werden. Sollte sich die Stadt tatsächlich zum Ausbau des Parkhauses entschließen, „dann reden wir darüber, welches Grundstück wir tauschen.“

Studentenwohnen an der Essigfabrik?

Auf das alte Feuerwehrgelände, das auch Thema in Grundverhandlungen mit dem Freistaat sein soll, geht Schulan nicht ein. Sie hat vielmehr ein Auge auf den Bereich der ehemaligen Essigfabrik geworfen. „Wir haben der Stadt signalisiert, dass wir da eingeplant werden möchten, weil wir eine Wohnbebauung wünschen.“

Auf die bisher im Stadtgebiet verstreuten Anmietungen für Aus- und Fortzubildende könnte so verzichtet werden. Eine Entscheidung in diesem Punkt könne aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

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