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LESERFORUM

Was ist mit den Kindern?

Zum Bericht über die mögliche Schließung der Mittelschule Eiselfing (Lokalteil):

Als ich meinem Sohn erzählt habe, dass die Mittelschule Eiselfing womöglich geschlossen wird, war er mehr als entsetzt. Natürlich geht er nicht immer motiviert in die Schule, aber er mag seine Schule und seine Lehrer sehr. Er kennt den Vergleich zu einer anderen Schule, mit hoher Klassenstärke und „Stadtniveau“. Dort war er einer von vielen, auf Bedürfnisse und Einschränkungen wurden keine Rücksicht genommen. Wer nicht im Stoff mitkam, fiel durchs Raster und uns als Eltern wurde die Schuld gegeben. Eiselfing war für meinen Sohn in schulischer Sicht ein Segen. Denn hier fanden wir als Eltern Gehör und mein Sohn konnte endlich erfahren, dass Lehrer nicht nur Druck und Strenge verbreiten. Eine enge Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft hat dazu geführt, dass mein Sohn mittlerweile gern und motiviert zur Schule geht und einen guten Notendurchschnitt hat. Einen Wechsel auf die Mittelschule Wasserburg verweigert er komplett, trotz der passenden Noten. Die Kinder müssen alle nach Wasserburg in die Schule. Das bedeutet steigende Klassenstärken, es kann weniger individuell auf den Lernstand der Kinder eingegangen werden. Wer nicht mitkommt, geht unter, oder die Klasse kommt nicht in entsprechendem Tempo voran. Auch der Schulweg wird eine zusätzliche Herausforderung.

In Eiselfing steigen die Kinderzahlen weiterhin an, was man daran erkennt, dass der Hauskindergarten seine Kapazitäten erreicht hat. Ich frage mich, wie viel Gewicht die Bedürfnisse der Kinder haben, denn auch die sind, neben dem Schulpersonal, die Leidtragenden.

Kerstin Fahn

Eiselfing

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