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Mit dem Rad durch drei Landkreise

Warum sich das Radeln auf den vier Touren des Maitenbether Kleeblatts lohnt

Der Klettblattler-Radler: Hans Schmidt aus Maitenbeth.
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Der Klettblattler-Radler: Hans Schmidt aus Maitenbeth.
  • VonKarlheinz Günster
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Vor fünf Jahren entstand die erste Tour des Maitenbether Kleeblatts. Heute sind es vier Touren mit einer Länge zwischen 17 und 31 Kilometer.

Maitenbeth – Kirchen und Kapellen, Toteiskessel, Aussichten in Täler und in die Berge, abwechslungsreiche Landschaften, schmale kurvenreiche Straßen, Gärten und Einkehrmöglichkeiten – das bieten die Touren des Maitenbether Kleeblatts für Radfahrer. Diese heißen deshalb so, weil die vier Strecken insgesamt diese Form haben. Von 17 bis 31 Kilometer ist für die meisten etwas dabei, alle sind auch aufgrund der Höhenmeter gut zu bewältigen. Fünf Jahre ist es jetzt her, dass die erste Karte des Kleeblatts vom Maitenbether Radfahrer Hans Schmit entwickelt wurde.

Das Kleeblattsymbol weist den Weg.

Route führt an Wirtshäusern vorbei

Rund um den Ort ist die Landschaft durch Moränen sehr reizvoll und abwechslungsreich. Den Duft von frischem Gras, der Felder, das angenehme Klima im kühlen Wald, dessen Stille und die Tierwelt gibt es gratis zu dem schönen Gefühl, all das aus eigener Kraft bewältigt zu haben. Da schmeckt es bei der Einkehr nochmal so gut.

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Wo es möglich ist, führt die Route dann auch an Wirtshäusern vorbei. Das erste ist bereits das Gasthaus Boschner in Maitenbeth beim Rathaus. Auf diesem Platz ist Start und Ziel.

Eine weitere Besonderheit gibt es aber zudem noch zu entdecken: Auf der Nordseite des Rathausplatzes befindet sich ein holzverkleidetes Mülltonnenhäuschen mit einer Schautafel zu diesen besonderen Touren. Die sind nicht ganz konform mit der aktuellen Ausschilderung. Das ist aber weniger tragisch, denn früher oder später treffen die Varianten aufeinander. Eine aktuelle Beschreibung gibt es auf der Internetseite www.inn-salzach.com/maitenbether-kleeblatt-touren. Dort ist auch eine GPX-Datei für Navigationsgeräte. Wer die Hinweisschilder auf die nächste Ortschaft mit grüner Schrift auf weißem Grund im Blick hat, dürfte sich aber nicht verfahren, denn darunter befinden sich stets zwei Kleeblatt-Tafeln und zeigen mit dem eingefärbten Teil stets beide Richtungen, hin und zurück, an.

Hans Schmidt pflanzte den Samen für das Kleeblatt

Ausgedacht hat sich diese Touren der Maitenbether Hans Schmidt. Er sah andernorts viele Themenradwege, in Maitenbeth jedoch weit und breit nichts, trotz der guten Lage mit reizvoller Landschaft. Bevor das Kleeblatt fertig war, hieß es jedoch, die jeweiligen Behörden aus den angrenzenden Landkreisen Erding, Ebersberg und Rosenheim zu beteiligen. Bis zur 700 Jahrfeier im Jahr 2016 waren einige Helfer gewonnen und eine erste Karte fertig.

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Zwei Jahre später ist alles nach ein paar Hürden in das Radwegenetz des Inn-Salzach-Tourismusverbands aufgenommen worden. Die erste Karte an sich forderte Materialkosten von etwa 4500 Euro, später kamen Schilder für 3500 Euro hinzu plus das Aufstellen durch die jeweilige Gemeinde hinzu.

Aktuell kümmert sich Hans Schmidt immer noch um die Wege und schaut dort regelmäßig nach dem Rechten.

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Die vier Touren – zwischen 17 und 31 Kilometer lang

Hier führen die Radwege entlang.

Tour 1 mit 31 Kilometern führt in den Westen über Schützen, Graben, Aschau, Niederaltmannsberg, Dietmehring, Kreith und Birkach bei Hohenlinden, biegt dann nach Norden ab bis Aich, Weiher, Schnaupping, Angersbach und weiter nach Lacken, Niesberg, Berg und wieder zurück nach Maitenbeth.

Tour 2 mit 29 Kilometern erschließt den Nordosten mit Niesberg, Oberndorf bei Haag, Pyramoos, Moosham (Wirt z‘ Moosham), Berg, Kirchdorf (Gasthaus Grainer), Lerchenberg, Haag (mehrere Einkehrmöglichkeiten), Voglberg und führt über Brand, Brandstätt und Marsmeier wieder nach Maitenbeth.

Tour 3 umfasst 23 Kilometer und umkreist weitläufig Rechtmehring (Kirchenwirt). Über Marsmeier geht es in Richtung Brandstätt am Trafohäuschen vorbei. Mit ein wenig Glück hat der Wirt dort geöffnet. In Richtung Haag biegt die Route bei Brand und dem Gasthaus Spagl in Richtung Süden ab und führt an Reith mit seiner Kirche vorbei weiter die Kreisstraße überquerend zur Drax-Mühle und damit zur Wallfahrtskapelle Maria Hochhaus. Über Holzham, Brunntal, Linnern, Hart und Berg geht es weiter nach Albaching und über Tegernbach und Marsmeier wieder nach Maitenbeth.

Tour Nummer 4 führt den Radfahrer durch diese idyllische Landschaft.

Tour 4 mit 17 Kilometer führt zuerst in den Süden über Marsmeier dann über Tegernbach nach Albaching mit Sicht auf die Berge. Dann entlang des Nasenbachs im Dorf nach Osten am Gasthaus Kalteneck vorbei und weiter in Richtung St. Christoph. Zuvor ist bei Wall ein Berg vor Ötzmann und Oberseifsieden zu bewältigen, bevor über Schützen durch den Großhaager Forst wieder Maitenbeth in Sichtweite kommt.

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