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Aus dem Stadtrat

Warum die Sanierung der Burg Wasserburg „eine riesengeile Sache“ war

Zwei Beispiele Vorher-Nachher: Aus schmutzigen Fassaden werden ...
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Zwei Beispiele Vorher-Nachher: Aus schmutzigen Fassaden werden ...
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Die Burg Wasserburg: Ein namensstiftendes Denkmal mit bewegter Geschichte. Vor Kurzem wurden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Diese „riesengeile Sache“ wurde jetzt sogar ausgezeichnet.

Wasserburg – „Das war eine riesengeile Sache“, erklärte Gerhard Schloots, ehemaliger Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft, dem amüsierten Wasserburger Stadtrat. Eine „riesengeile Sache“, die jetzt sogar mit einem seltenen Preis ausgezeichnet wird. Die Rede ist von der Sanierung der Burg und dem Fassadenpreis der Stadt Wasserburg.

Bei der Überreichung des Fassadenpreises; (von links) Architektin Diana Krichbaumer, Architekt Udo Rieger, Bürgermeister Michael Kölbl, Rudolf Schiller, Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft und ehemaliger Vorsitzender Gerhard Schloots.

Zum vierten Mal verliehen

„Mit dieser Auszeichnung gehen wir sparsam um“, erklärte Bürgermeister Michael Kölbl (SPD). Tatsächlich wurde der Preis nun erst zum vierten Mal vergeben. Ausgezeichnet, so Kölbl, werden meist herausragende Sanierungen von Fassaden. „Und die Kreishandwerkerschaft hat sich ihn wahrlich verdient.“ Ungewöhnlich ist die Geschichte der Übergabe der Burg schon, das merkte auch ehemaliger Kreishandwerksvorsitzender Schloots an. „Es war das Erste mal, das fünf Körperschaften des öffentlichen Rechts zusammen gekommen sind.“ Gemeinsam hätte man über den Weiterbestand Gedanken gemacht. Nur beim Bürgermeister müsse er sich entschuldigen: „Der hat mich öfter hinten raus geschickt und ich bin vorn wieder reingekommen, wenn es ums Geld ging“, erzählte Schloots. Doch am Ende habe alles geklappt.

Keine Unfälle bei der Großbaustelle

Auch die Sanierung lief eigentlich reibungslos ab, wie derzeitiger Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft Rudolf Schiller berichtete. Es habe keine Unfälle gegeben, was bei solchen Großbaustellen immer eine Gefahr sei. „Das zeigt, es war alles gut organisiert, auch das Sicherheitskonzept.“

... Wände, die die Burg erstrahlen lassen.

Oberste Maxime: Der maximale Erhalt

Architekt Udo Rieger, vom Architekten Büro Rieger-Lohmann aus Isen, erklärte den Anspruch der Arbeiten. „Eigentlich war es keine Sanierung, sondern eine Instandsetzung“, so Rieger. „Oberste Maxime war der maximale Erhalt der Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert.“

Die Gesamtkosten, bezuschusst auch von der Stadt, beliefen sich am Ende auf 1,388 Millionen Euro, erläuterte Architektin Diana Krichbaumer, die die Arbeiten hauptsächlich leitete. Eingeplant waren ursprünglich 1,35 Millionen. „Die Bauzeit haben wir sogar um einen Monat unterschritten“, erklärte Rieger. 18 Monate habe sie gedauert.

Denkmal in guten Händen

Bürgermeister Kölbl bedankte sich bei allen Verantwortlichen. „Man kann nur dankbar sein, dass die Kreishandwerkerschaft vor 16 Jahren die Burg übernommen hat und sie damit in guten Händen ist“, so Kölbl. „Was Besseres hätte uns damals nicht passieren können.“

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Auch die Bedeutung der Burg sei nicht zu unterschätzen. Sie sei namensstiftend für die Stadt und damit eines der wichtigsten Denkmäler. „Wer weiß, wie wir ohne sie heißen würden?“

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