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AUS DEM GEMEINDERAT

Warum der Ortsteil Hof in Maitenbeth für Lastwagen fast unerreichbar ist

Im Winter ist die Zufahrt nach Hof zu steil.
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Im Winter ist die Zufahrt nach Hof zu steil.
  • VonKarlheinz Günster
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Der Maitenbether Gemeinderat ringt um eine Lösung, damit Lastwagen ohne Probleme den Ortsteil Hof erreichen können.

Maitenbeth – Bereits vier Besichtigungen habe es gegeben, erklärte Anwohner und Altbürgermeister Josef Kirchmaier als Zuhörer in der letzten Sitzung, doch bisher ohne konkretes Ergebnis. Fest steht bisher nur, dass die direkte Zufahrt von der Bundesstraße 12 eine private Straße ist, die deshalb benutzt wird, weil sie in den Navigationsgeräten enthalten ist. Diese Kiesstraße soll in den Besitz der Gemeinde übergehen und Asphalt erhalten, was auch kein Problem darstellt.

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Allerdings steigt dieser derzeitige Kiesweg unmittelbar vor den drei Anwesen mit zwölf Prozent steil an, so dass es im Winter bei Glätte zu Problemen kommt. Obendrein bleibt oben bei den Häusern aufgrund der Enge für größere Fahrzeuge nur die Möglichkeit zum Rechtsabbiegen nach Osten. Lastwagen, darunter auch die Müllabfuhr, fahren daher den Ortsteil von Westen aus Thal kommend an, finden dann je nach Größe nur schwer eine Möglichkeit zum Wenden, so dass nur Rückwärtsfahren zum Ausgangsort bleibt, immerhin 700 Meter.

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Die Steigung lässt sich mit der Verlegung der Trasse westlich an einer Obstwiese vorbei umgehen, damit sind es nur noch sechs Prozent, doch bleibt es zwischen den Höfen weiterhin eng. Damit könnten die Anwohner aber leben. Einige Gemeinderäte favorisierten eine andere Variante auf direktem Weg zu den Häusern, doch mit einer zusätzlichen Abzweigung nach Westen. Dafür steht aber kein Platz zur Verfügung, ein Baum, ein Schuppen und Parkplätze sind im Weg.

So teilte dann auch Bürgermeister Thomas Stark (alle Bürgerliste) mit, dass es noch keine Einigung gegeben habe. Es läge eine Skizze für die neue Abzweigung vor, erklärte Anwohner Kirchmaier in der Sitzung, doch berücksichtige die nicht die Höhe, die kollidiere absehbar mit der Neigung der Straße.

Detaillierte Planung nötig

Zweiter Bürgermeister Thomas Köpernik und Gemeinderat Bernd Achterling sprachen sich für eine detaillierte Planung aus, denn es gebe zu viele unterschiedliche Sichtweisen. Man möchte erfahren, was dort überhaupt möglich sei, welche Zufahrt geeignet, welche Höfe verbunden würden, was letztlich zu asphaltieren sei, welcher Grund zur Verfügung steht und ob sich die Müllabfuhr damit einverstanden erklärt.

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Zur Abstimmung stand daher die sofortige Asphaltierung über die westliche Obstwiese und eine teilweise Asphaltierung der Straße durch Hof. Dafür fanden sich vier von zwölf Ratsstimmen. Die Mehrheit mit sieben Stimmen wollte eine ausführlichere Planung.

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