Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ungewöhnliche Nachwuchsarbeit

Warum der Landrat den Mitgliedsbeitrag für junge Gartler aus St. Wolfgang zahlt

St. Wolfgangs Gartlernachwuchs und die Jugendabteilung bedankten sich mit einer bunten Brotzeit aus eigener Ernte für die gesponsorten Kinder-Mitgliedschaften bei Vizelandrat Franz Hofstetter (hinten links sitzend) und (ihm gegenüber sitzend) dem Vorsitzenden Rudi Brand.
+
St. Wolfgangs Gartlernachwuchs und die Jugendabteilung bedankten sich mit einer bunten Brotzeit aus eigener Ernte für die gesponsorten Kinder-Mitgliedschaften bei Vizelandrat Franz Hofstetter (hinten links sitzend) und (ihm gegenüber sitzend) dem Vorsitzenden Rudi Brand.
  • VonHermann Weingartner
    schließen
  • Petra Maier
    Petra Maier
    schließen

Wenn der Landrat den Vereinsbeitrag zahlt, kann die Nachwuchsarbeit noch mehr Schwung bekommen. Das hofft zumindest der Gartenbauverein St. Wolfgang. Warum Martin Bayerstorfer die Gartler gerne unterstützt, hat jedoch auch einen persönlichen Grund.

St. Wolfgang – Der Gartenbauverein St. Wolfgang ist bekannt als besonders aktiver Verein und seiner großen Jugendgruppe mit aktuell rund 70 Kindern und Jugendlichen. Es waren aber auch schon mal mehr mit über 100 Mitgliedern in der Jugendabteilung. Vereinsziel ist es, den Nachwuchs mit vielfältigen Aktivitäten für den Garten und die Natur zu begeistern, erklärt der Vorsitzende Rudi Brand.

Belohnung für außergewöhnlich gute Jugendarbeit

Die kontinuierliche und außergewöhnliche Jugendarbeit wurde heuer mit Mitgliedspatenschaften für zehn Neuaufnahmen in der Jugendabteilung von Erdings Landrat Martin Bayerstorfer belohnt. Für zwei weitere Jugendliche haben der Vorsitzende Rudi Brand und sein Vize Johannes Ober die Beiträge übernommen. Eine Mitgliedschaft für Kinder kostet im Gartenbauverein St. Wolfgang pro Jahr fünf Euro. Die Neumitglieder aus der St. Wolfganger Gartler-Jugend und Vereinsführung haben sich jetzt nicht nur für die „tolle Unterstützung und Wertschätzung“ herzlich bedankt, sondern den Sponsor bei einem Besuch mit Brotzeit mit Naturprodukten aus dem eigenen Vereinsgarten überrascht. Aus Termingründen hatte dann aber vertretungsweise Vizelandrat Franz Hofstetter beim neuen Gartlernachwuchs vorbeigeschaut. Er erklärte, der Landkreis Erding unterstützte „gerne“ eine so engagierte Jugendarbeit wie in St. Wolfgang, deren „wichtiges Ziel“ es sei, die Natur vor der Haustüre bewusst zu erleben. Junge Leute dafür zu gewinnen sei „nicht selbstverständlich“.

Diese jungen Gartler wachsen im Verein heran

Über das Mitglieds-Sponsoring von Bayerstorfer und Brand freuen sich: Alyssa Lagies, Mirjam Kempf, Lisa Loipfinger, Mona Häusler, Jakob Merkle, Konstatin Salzmann, Viktoria Klein, Amelie Müller, Isabella Müller, Jonas Weber, Lisa-Marie Weilnhammer und Vincent Weilnhammer.

Drei Fragen an Landrat Martin Bayerstorfer

Landrat Martin Bayerstorfer

Der Landkreis Erding hat die Patenschaft für zehn Neuaufnahmen junger Gartler beim Gartenbauverein St. Wolfgang übernommen. Ist das eine Premiere oder gab es ähnliche Unterstützung bereits vorher, vielleicht auch bei anderen Vereinen?

Landrat Martin Bayerstorfer: Als Landrat unterstützte ich dieses Projekt bereits seit dem Jahr 2019. Der Landkreis übernimmt für jeweils zehn Nachwuchsgartler die Mitgliedsbeiträge bis zum 18. Lebensjahr. Selbstverständlich werden aber auch andere Projekte für junge Menschen gefördert, insbesondere über die Sport- und die Kulturförderung des Landkreises.

Was hat den Landkreis zu dieser Unterstützung bewogen?

Bayerstorfer: Für mich ist diese Unterstützung ein wichtiges Anliegen: „Wer sich gut auskennt und die Arbeit, die es benötigt, um Lebensmittel herzustellen erkennt, schätzt diese Produkte umso mehr. Die Nachwuchsgartler sind zudem echte Umweltschützer, denn sie lernen auch, die heimischen Pflanzen- und Insektenarten zu pflegen und zu bewahren.“

Garteln Sie auch privat? Haben Sie eine Lieblingspflanze?

Bayerstorfer: Neben dem Amtsalltag finde ich einen guten Ausgleich in meiner Nebenerwerbslandwirtschaft. Wir haben auch bei uns auf dem Hof einen großen Garten. Am liebsten mag ich alle Blühpflanzen, die auch eine gute Nahrungsquelle für die Bienen und andere heimische Insekten darstellen.

Kommentare