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Plötzliche Entzündung

Warnung im Wasserburger Umweltausschuss: Batterien im Restmüll sind brandgefährlich

Batterien dürfen nicht in den Restmüll. Die Brandgefahr ist hoch.
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Batterien dürfen nicht in den Restmüll. Die Brandgefahr ist hoch.
  • Andrea Klemm
    vonAndrea Klemm
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Landet eine Batterie im Hausmüll, kann sie sich entzünden. Das könnte Menschen im Müllfahrzeug oder in den Sortieranlagen gefährden und verletzen. Darum appelliert Bernhard Schachner von der Wasserburger Abfallwirtschaft, Batterien und Akkus am Wertstoffhof abzugeben oder im Einzelhandel in die eigens dafür vorgesehenen Sammelboxen zu werfen.

Wasserburg – „Batterien oder Akkus nie im Hausmüll oder im gelben Sack entsorgen“, appelliert Bernhard Schachner von der Abteilung Abfallwirtschaft der Verwaltung.

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Im Umweltausschuss klärte er eindringlich über die Gefahren bei der falschen Entsorgung auf und zeigte ein Video. „Batterien können den Sortierer bei der Müllsortierung schwer verletzen, wenn sie sich plötzlich entzünden, weil sie sich im gärenden Müll beispielsweise aufgeheizt haben“, so Schachner. Sie entwickeln dann eine Hitze von über 1000 Grad, wie ein Schweißbrenner, heißt es in dem Lehrvideo.

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Auch in den Müll-Lastern können sie sich entzünden und zu Bränden führen.

Batterien und Akkus sind laut Kreislaufwirtschaftsgesetz gefährliche Abfälle dürfen nicht in den Hausmüll. Sie enthalten Wertstoffe, die recycelt werden können – wie Zink, Eisen, Aluminium, Lithium und Silber – aber auch gesundheits- und umweltgefährdende Stoffe – wie Quecksilber, Cadmium und Blei.

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„Batterien gehören in die kleinen Sammelboxen, die man im Einzelhandel findet – oder am Wertstoffhof“, so Schachner. Wer eine Batterie verkauft, muss sie auch zur Entsorgung wieder zurücknehmen – auch im Onlinehandel.

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