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30 erfolgreiche Jahre für Bauernmarkt

Warenhandel-Chef Josef Hederer freut sich über das lange Bestehen in Haag

Buntes Treiben auf dem Bauernmarkt in Haag.
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Buntes Treiben auf dem Bauernmarkt in Haag.
  • VonLudwig Meindl
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Der Bauernmarkt ist seit 30 Jahren in Haag etabliert. Das wird jetzt an einem Verkaufstag gefeiert.

Haag – Der Haager Bauernmarkt ist vom Einkaufsgeschehen nicht mehr wegzudenken und zur etablierten Einrichtung des Zentrums geworden. Bald wird das Bestehen gefeiert, die Gründung erfolgte vor 30 Jahren. Für Freitag, 9. September, dem traditionellen Verkaufstag des Bauernmarktes sind alle, Kunden wie Mitglieder, zum Feiern eingeladen.

30-jähriges Bestehen wird gefeiert

„Wir wollen uns zusammensetzen, denn wir haben gemeinsam viel geschafft“, kündigt Bauernmarkt-Chef Josef Hederer an. Der Verkaufstag beginnt bereits um 10 Uhr und bringt bis Nachmittag um 16 Uhr musikalische Unterhaltung sowie viele Spezialitäten. Ab 19 Uhr unterhält der „Haager Viergesang“.

Mit Blick auf 30 Jahre konstatiert Hederer zufrieden „stetiges langsames Wachstum“. Besser könnte es nicht laufen, denn der Bauernmarkt im historischen Gewölbe des Zehentstadels am Löwenbrunnen liegt auch nach drei Jahrzehnten noch voll im Trend. Das liegt nach ausgiebigen Erkenntnissen aus dem Marktgeschehen daran, dass die Konsumenten sehen wollen, woher die Produkte kommen. Hederer stellte fest: „Es werden definitiv mehr, die das wollen.“ Dieser Gedanke liege dem Konzept des Haager Marktes zugrunde.

Die Produktpalette blieb gleich

Gleich geblieben ist die Anzahl der produzierenden Landwirte. Für die älteren Mitglieder, die ausschieden, rückten Jüngere nach. Unverändert blieb die Produktpalette mit Brot, Wurst, Gemüse, Geflügel, Käse – „Alles, was bei uns wächst“, so Hederer. Einen wichtigen Schritt absolvierte der Bauernmarkt mit dem Umzug 2015 vom unbedachten Rathaushof in das Gewölbe des Zehentstadels, das von der Gemeinde renoviert worden war. Im Mai 1992 kündigte die Wasserburger Zeitung an: „Am Freitag ist es so weit – Der langerwartete Bauernmarkt öffnet erstmals seine Tore.“ Der Gemeinderat hatte sich hinter die neue Einrichtung gestellt. Befürworter von Anfang an war Bürgermeister Hermann Dumbs.

Die Interessengemeinschaft setzte sich eigene Richtlinien, vor allem dass in den Innenhof des Rathauses ausschließlich Erzeugnisse aus dem Haager Land gelangten. Verbannt wurden Konservierungsstoffe und chemische Hilfsmittel. Laut Hederer blieb das bis heute so. Eine erste Bilanz zogen die Landwirte nach einem Vierteljahr. Der Erfolg lag über den Erwartungen. Der Bauernmarkt mit dem Freitag als wöchentlichen Verkaufstag wurde zur Dauereinrichtung, auch die Pause von Weihnachten bis zur Fastenzeit.

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Einen Namen machte sich das Bauernmarktgewölbe inzwischen auch mit seinen Kulturveranstaltungen. Der einzige Nachteil dabei sind die historischen Mauern, die im Herbst und Frühjahr recht kühl sind. Trotzdem lädt die familiäre Atmosphäre die Kunden immer zum Verweilen und Ratschen ein. Nach 30 Jahren soll dies weiterhin so bleiben.

/BH

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