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Waldkindergartengruppe Eiselfing startet im September: Spielen und Lernen in der Natur

Kerstin Fahn, eine erfahrene Natur- und Waldpädagogin, übernimmt die Leitung der Gruppe.
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Kerstin Fahn, eine erfahrene Natur- und Waldpädagogin, übernimmt die Leitung der Gruppe.

Ab September wird in der Natur gespielt. Die Eiselfinger Waldkindergartengruppe startet. Auch personell ist alles geklärt: Kerstin Fahn, eine erfahrene Natur- und Waldpädagogin, übernimmt die Leitung. Sie lebt selbst mit ihrer Familie in Eiselfing.

Eiselfing – Am ersten Infoabend am Mittwoch, 16. Juni, stellt sich die neue Leitung der Eiselfinger Waldgruppe vor. Kerstin Fahn hat zuvor mehrere Jahre in einem Waldkindergarten im Landkreis Traunstein gearbeitet.

Als Kinder selber das freie Spiel in der Natur geliebt

Bereits in ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit in der freien Natur, spielte unter anderem selbst in den Waldgebieten, die für die jetzige Gruppe angedacht sind. Als Kind habe auch sie das freie und zwanglose Spiel geliebt, die täglichen Entdeckungen und Erkundungen und die Spiel- sowie Bewegungsmöglichkeiten, die sich im Wald ergeben werden. „Erfahrungsgemäß schätzen auch heutige Kinder die Vorteile des Naturaufenthalts und profitieren ihr Leben lang auf vielfältige Art und Weise davon“, sagt Fahn, die nach eigenen Angaben auch großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit der Eiselfinger Dorfgemeinschaft legt.

Ihr ist es ein besonderes Anliegen, bereits früh die Ressourcen des Ortes für die Entwicklung der Kinder zu nutzen und sie in den Alltag zu integrieren. Die Waldkinder sollen einen gesunden Bezug zur Natur entwickeln und erleben, warum die Arbeit der umliegenden Landwirte essenziell ist oder warum Jäger und Waldbesitzer einen zentralen Beitrag zum Waldschutz leisten. „Mir gfrein uns auf an jeden, der bei uns moi vorbeischaut und de Kinder wos vo seiner Arbeit zoagt! Oder lods uns moi ei! Mir schaun ah gerne bei eich vorbei!“, so Fahn.

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Und das Thema Schulfähigkeit? Keine Sorge, beruhigt sie. Fahn hat bereits viele Waldkindergartenkinder auf die Schule vorbereitet und in ihren ersten Schuljahren begleitet. Schulvorbereitung sei vor allem Abstimmungssache und Vernetzung aller Beteiligter. Kooperationsstunden und Schulvorbereitung würden sich in der Waldgruppe genauso umsetzen lasen, betont sie. Dabei sei der Waldkindergarten grundsätzlich für alle Kinder geeignet, berichtet die Leiterin. „Denn die vielseitigen Spielmöglichkeiten lassen viel Platz für die Kreativität der Kinder: von Superheldenfestung über Piratenschiff bis hin zum Pferdehof – im Naturraum ist alles möglich!“

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Bis September gibt es noch viel zu tun, aber die wesentlichen Schritte sind bereits in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung eingeleitet. Bürgermeister Georg Reinthaler dankt dem Gemeinderat und den beteiligten Grundstückseigentümern für die Bereitschaft, das Projekt schnell und unkompliziert umzusetzen.

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