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WENN DER WALD ZUM SPIELPLATZ WIRD

Waldkindergarten in Amerang startet im September

Bei der Besichtigung des Waldkindergartens waren (hinten, von links) Anton Görgmayr, Christian Schneider, Ortholf und Giulia von Crailsheim, Konrad Linner, Claudia Holder, Simon und Frieda Hilger, (vorne, von links) Tristan Scharf und Vroni Meisl mit einigen Kindergartenkindern begeistert von dem Ergebnis.
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Bei der Besichtigung des Waldkindergartens waren (hinten, von links) Anton Görgmayr, Christian Schneider, Ortholf und Giulia von Crailsheim, Konrad Linner, Claudia Holder, Simon und Frieda Hilger, (vorne, von links) Tristan Scharf und Vroni Meisl mit einigen Kindergartenkindern begeistert von dem Ergebnis.
  • VonChrista Auer
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Im kommenden September kann der Waldkindergarten in Amerang seine Tore öffnen. Nach dem Bau einer Schutzhütte, für regnerische Tage, zeigen sich alle Beteiligten zuversichtlich, dass nun fast alle Vorkehrungen getroffen seien.

Amerang – Schon seit vielen Jahre begeben sich die Kinder vom „Haus für Kinder Amerang“ einmal wöchentlich in den Wald. Dort finden sie verschiedenste Spielbereiche und unzählige Abenteuer.

Eingebunden in die Vorgaben der Natur bietet sich den Kindern eine Fülle an Spielmaterialien, die die Sinneswahrnehmung schärfen und die Kreativität anregen. „Was zunächst nicht als abwechslungs- und lehrreiches Spiel erscheinen mag, ist genau das“, sagt die Leiterin des Ameranger Kinderhauses, Claudia Golder.

Neue Hütte soll Schutz bei schlechtem Wetter bieten.

Nirgends sonst könnten die Kinder so frei und ungebunden spielen wie in der Natur. „Das ist so wie ich früher gespielt habe und auch unsere Kinder haben hier eine Mordsgaudi“, ergänzt Erzieherin Vroni Meisl.

Der Alltag im Waldkindergarten ist geprägt von einer festen Struktur mit Bringzeit, Morgenkreis, gemeinsamen Spiel und organisierten Angeboten und Projekten.

Gestartet als eintägiger Ausflug in die Natur, entwickelte sich das Konzept des Ameranger Hauses für Kinder nun zu einer regelmäßig stattfindenden Waldgruppe als feste Institution.

Schutz und Basis bietet ihr dabei die neue Schutzhütte, die auf einem Areal von rund 1000 Quadratmetern zwischen Asham und Kammer neu errichtet wurde. Ab kommenden September steht sie der Waldgruppe zur Verfügung und beherbergt derzeit bei schlechtem Wetter 14 Kinder.

Kooperation aller Beteiligten verlief reibungslos.

„Möglich wurde das naturnahe Kinderbetreuungsangebot, weil die Kooperation zwischen dem Verantwortlichen des kirchlichen Trägers Pfarrer Reindl und Christian Staber, der Gemeinde und den Wald- und Grundstücksbesitzern, dem Pächter sowie dem zuständigen Förster, den Jägern und Jagdgenossen prima geklappt hat“, berichtet Bürgermeister Konrad Linner bei der Besichtigung des Waldkindergartens.

Die Familie Hilger und der Waldbesitzer Ortholf von Crailsheim seien gleich offen für die langfristige Pachtanfrage der Gemeinde gewesen und auch der Pächter habe einem Grundstückstausch ohne Vorbehalte zugestimmt.

Waldtag auch künftig Bestandteil für Kindergartenkinder.

Das Grundstück, auf dem die Schutzhütte stehe, sei ideal. Die Erschließung sei gesichert und das Waldstück biete viele Spielplätze mit unterschiedlichem Charakter.

Das Haus für Kinder wird auch darüber hinaus nah an der Natur bleiben. Neben dem Waldkindergarten als ergänzendem pädagogischem Angebot wird der wöchentlich stattfindende Waldtag auch künftig für alle Kindergartenkinder fester Bestandteil bleiben.

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