Trotz widriger Umstände

Vorlesewettbewerb am Wasserburger Gymnasium steigt in kleinem „Corona-Rahmen“

Die vier Finalisten des Vorlesewettbewerbs (von links) Jacob Jungkunz, Shania Uhl, Paul Flemming und Mathilde Golla.
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Die vier Finalisten des Vorlesewettbewerbs (von links) Jacob Jungkunz, Shania Uhl, Paul Flemming und Mathilde Golla.

Die Lust am Lesen zu wecken, ist das Hauptziel des Vorlesewettbewerbs, an dem in Deutschland jedes Jahr rund 600.000 Schüler teilnehmen. Lesen macht jedoch nicht nur Spaß, es fördert zudem die Kreativität, die Fantasie und die Artikulation, findet die Schulleitung am Luitpold-Gymnasium Wasserburg.

Wasserburg – Trotz der schwierigen Umstände in Zeiten von Corona fand hier deshalb der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen statt. In der Vorrunde waren bereits die Klassenbesten im Vorlesen von ihren Mitschülern und Deutschlehrern ausgewählt worden. Nun versammelten sich die vier Klassensieger und das P-Seminar der Q11, als Organisator des Wettbewerbs in der großen Aula des Gymnasiums.

Die Mitschüler der Kandidaten waren aufgrund der Abstandsregelungen diesmal nicht anwesend, doch das Schulradioteam zeichnete den Wettbewerb auf.

Schulleiterin Verena Grillhösl, Elternbeirätin Veronika Englhauser, Deutschlehrer Franz Meyer sowie Vorjahressiegerin Lea Stecher und Hildegard Wimmer, Inhaberin der Buchhandlung Fabula, bildeten die Jury.

Aus Lieblingsbüchern und einer festgesetzten Lektüre gelesen

In der ersten Runde, moderiert von Jan Beyer und Adele Papalo, präsentierten die Teilnehmer Szenen aus einem selbst gewählten Buch. Mit dem spannenden Kriminalroman „Die verlassenen Kinder“ von Belinda Bauer fesselte Shania Uhl die Zuhörer. Paul Flemming las mit viel Spannung aus „Animox – Die Stadt der Haie“ von Aimeé Carter, dem dritten Teil der abenteuerlichen Tierfantasyreihe über Gestaltwandler.

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Das Publikum bekam einen Ausschnitt aus dem Fantasy-Klassiker „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ in dem lebhaften Vortrag von Jacob Jungkunz geboten. „Verloren in Eis und Schnee“ von Davide Morosinotto ist ein mitreißender historischer Roman, der von Mathilde Golla eindrucksvoll vorgetragen wurde.

Jury hatte es schwer bei der Entscheidung

Außerdem lasen die Schüler Textausschnitte aus einem unbekannten Fantasyroman von Valija Zinck: „Drachenleuchten“. Alle Vorleser schafften es, trotz der fehlenden Unterstützung durch ihre Mitschüler, den Text flüssig und passend vorzutragen. Wegen der hohen Qualität der Leseleistungen hatte es die Jury bei der Entscheidung schwer. Nach der Beratung der Juroren stand die Siegerin fest: Mathilde Golla qualifizierte sich für den Kreisentscheid, der nach den Weihnachtsferien stattfinden wird.

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Die Buchhandlung Fabula spendierte allen Teilnehmern einen Buchpreis und einen Gutschein. Außerdem erhielten die Vorleser eine Urkunde als Anerkennung.

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