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VOR 25 JAHREN

Zeitung in der Schule ist auch in Wasserburg ein Erfolg

Auch an der Mittelschule Wasserburg war das Projekt „Zeitung in der Schule“ erfolgreich.
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Auch an der Mittelschule Wasserburg war das Projekt „Zeitung in der Schule“ erfolgreich.

Neuigkeiten aus der Heimat erfahren 48 Schulklassen täglich in gedruckter Form beim Projekt „Zeitung in der Schule“. Alte Schätze finden bei der Wasserburger Kunst- und Antiquitätenmesse immer seltener spontane Abnehmer. Das sind die Topnachrichten Ende Juli 1996 in der Wasserburger Zeitung.

Wasserburg – Neuigkeiten aus dem Umland erfahren 48 Schulklassen täglich in gedruckter Form beim Projekt „Zeitung in der Schule“. Alte Schätze finden bei der Wasserburger Kunst- und Antiquitätenmesse seltener spontane Abnehmer.

Wasserburg – Drei Monate lang haben 48 Schulklassen mit 1200 Schülern aus dem Verbreitungsgebiet von Mühldorfer Anzeiger, Waldkraiburger Nachrichten, Wasserburger Zeitung und Neumarkter Anzeiger täglich ihre Heimatzeitungen gelesen und sich intensiv damit beschäftigt. Nun ist das Projekt „Zeitung in der Schule“ zu Ende gegangen und die Beteiligten zogen ein rundum positives Fazit.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

„Das Medium Zeitung ist von seinem Bann als Erwachsenenmedium befreit worden“, sagte Dr. Ludwig Felten, der das Projekt für das IZOP-Institut begleitet hatte. Er untermauerte seine Einschätzung mit Zahlen: „94,8 Prozent der Schüler hatten Spaß an ZiS und würden das Projekt jederzeit anderen Klassen empfehlen.“ Etwa 40 Prozent haben laut Felten vor Beginn des Projektes regelmäßig Zeitung gelesen, knapp 80 Prozent sind es danach. Er stellt auch den knapp 50 beteiligten Lehrerinnen und Lehrern ein gutes Zeugnis aus. „Sie waren mit viel Engagement dabei.“ Das Projekt wird vermutlich in zwei Jahren eine Neuauflage finden.

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Keine Massen, aber ein interessiertes und fachkundiges Publikum – so beschreiben die Aussteller der Kunst- und Antiquitätenmesse in der Badria Halle ihre Kundschaft. Die meisten von ihnen sind nach den ersten Messe-Tagen zufrieden, auch wenn das Kaufverhalten nicht mehr so sei, wie es einmal war. Die Kunden würden keine spontanen Käufe tätigen, so eine Händlerin, die Möbel aus dem 18. und 19 Jahrhundert zeigt.

Der Kollege am nächsten Stand stellt „klipp und klar“ fest, „dass die breite Masse kein Geld mehr hat“. Zudem würden junge Leute null Interesse an Antiquitäten zeigen. Ein weiterer Stammaussteller sieht das ähnlich. Nicht so sehr die wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien das Problem, zu kämpfen habe die Branche vor allem mit dem Generationenwechsel. „Die Kaufkraft liegt jetzt bei der Kind-Generation mit einem anderen Lebensgefühl als die Eltern, die 20 Jahre unsere Kunden waren.“

Weitere Meldungen in der Woche vom 19. bis zum 25. Juli 1996:

New York – Bei einem der schwersten Flugzeugunglücke in der Geschichte der USA sind beim Absturz eines Jumbo-Jets der Fluggesellschaft TWA alle 228 Insassen ums Leben gekommen. Die Boeing 747-100 explodierte über dem Atlantik kurz nach dem Start in New York in etwa 20 Kilometer Entfernung vom Festland. Taucher, Kutter und Boote suchten einen Radius von über 60 Quadratkilometern ab, in dem Trümmer verstreut lagen.

Banknoten werden fälschungssicherer

Frankfurt – Deutsche Banknoten sollen noch fälschungssicherer werden. Deshalb testet die Bundesbank sicherheitstechnische Neuentwicklungen, zu denen auch sogenannten Kinegramme gehören, also Bilder, die sich bei Bewegung verändern. Noch vor der Umstellung auf den Euro sollen große Scheine von 100 bis 1000 Mark mit den Kinegrammen bedruckt werden.

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München – Mit einer spektakulären Tat will ein Mediziner die Bevölkerung zu mehr Organspenden aufrufen: Der Urologe aus einer Universitätsklinik im norddeutschen Raum hat sich in Großhadern eine Niere entnehmen lassen, um diese einem der 10 000 Nierenerkrankten, die auf einen Spenderorgan warten, zu schenken. Bayerns Gesundheitsministerin Barbara Stamm kritisierte, dies sei kein gangbarer Weg, um die Transplantationsmedizin zu unterstützen. Eine Lebend-Spende sollte auf Verwandte oder sehr eng gebundene Menschen beschränkt bleiben.

Zu schnell auf deutschen Autobahnen

Bochum – Bei dichtem Verkehr drängeln sich die deutschen Autofahrer am liebsten auf der Überholspur. Bis zu 65 Prozent bevorzugen bei einer hohen Fahrzeugdichte die linke Seite. Pro Jahr erhöht sich nach der am Institut für Verkehrswesen in Bochum erarbeiteten Studie die mittlere Geschwindigkeit auf deutschen Autobahnen um etwa einen Kilometer pro Stunde.

Affenhorden überfallen ein Dorf

Manila – Auf der Suche nach Futter haben Affen-Horden mehrere Dörfer auf der philippinischen Insel Negros überfallen. In Silay haben die Tiere nachts auf mindestens vier Bauernhöfen Felder geplündert, auf denen Mais, Bananen, Süßkartoffeln und Maniok wuchsen. Ursache für die Überfälle ist die Nahrungsknappheit in der Wildnis, die durch umfangreiche Abholzungen verursacht wurde.

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