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VOR 25 JAHREN IN DER WASSERBURGER ZEITUNG

Wasserburg pflegt das Italien-Ambiente

Vor den großen Sommerferien zeigten sich 1996 Wasserburger Mittelschüler als begeisterte OVB-Leser und Teilnehmer der Aktion „Zeitung in der Schule“
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Vor den großen Sommerferien zeigten sich 1996 Wasserburger Mittelschüler als begeisterte OVB-Leser und Teilnehmer der Aktion „Zeitung in der Schule“

Vor allem im Sommer versprüht die Stadt Wasserburg italienisches Flair. Die Grundschule schnuppert nun in die zugehörigen Sprachkenntnisse. Bei den Öffnungszeiten der Geschäfte bleibt hingegen alles beim Alten. Das waren die wichtigsten Nachrichten in der Wasserburger Zeitung vor 25 Jahren.

Wasserburg – Viele schwärmen vom italienischen Flair in Wasserburg – bei den Einkaufszeiten kann das Ambiente bisher nicht mit Italien Schritt halten. Aus Bonn kommt nun die Kunde, dass künftig bis 20 Uhr geshoppt werden darf. Zum jetzigen Zeitpunkt wird aber zumindest in Wasserburg alles beim Alten bleiben und in den meisten Geschäften werden um 18 Uhr die Lichter erlöschen. Eine Umfrage bei 48 Geschäften in der Altstadt ergab, dass nur drei von ihnen die neuen Ladenschlusszeiten von Anfang an übernehmen möchten. Die Metzgereien sind sich einig, nicht länger aufzuhaben, da sie morgens schon vor den „normalen“ Geschäftszeiten öffnen. Insgesamt wird eine Verlängerung von rund 60 Prozent der Geschäftsleute kategorisch abgelehnt. Nur eine Branche vertritt fast einhellig die Meinung, dass die längeren Verkaufszeiten ein echter Gewinn sind: die Autohändler. Vor allem für den Verkauf an Privatkunden erwarten sie sich einen Vorteil, da beim Autokauf meist die gesamte Familie zusammenkommt.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Ab Herbst werden alle Drittklässler am Gries jede Woche zwei Stunden Italienisch sprechen. Die Wasserburger Grundschule nimmt an einem europaweiten Projekt teil, das über den frühen Fremdsprachenunterricht den Kulturaustausch anregen und auf die „Verständigung ganz grundsätzlich Lust machen will. „Eigentlich ist es egal, welche Fremdsprache die Kinder da lernen“, so Arno Bassita. Für den Schulleiter ist nur wichtig, dass es keinen festen Lernplan und keine Noten gibt. Kein zusätzlicher Lernstress, sondern das „Neugierig machen“ auf Sprachen stehen im Vordergrund. Dass Italien ein beliebtes Urlaubsland ist, war einer der Entscheidungsgründe für die Sprache. Der Schulleiter ist auch nicht unglücklich darüber, dass Italienisch keine klassische Schulfremdsprache ist. Denn die Gefahr, dass das Ganze als Vorbereitung für das Gymnasium gesehen werden, sei durchaus gegeben. „Der Auslesedruck auf die Grundschule ist schon groß genug.“

Weitere Meldungen in der Woche:

München – Schwarzer Freitag für junge Grundschullehrer. Zum ersten Mal seit Jahren erhalten nicht alle Junglehrer in Bayern eine Stelle. Damit stehen über 500 Pädagogen auf der Straße. Dies ist nach Angaben des Kultusministeriums rund ein Drittel der Absolventen. Zum Schuljahr 1997/1998 werden keine neuen Planstellen geschaffen, obwohl die Schülerzahlen stark steigen.

Palermo – Sondereinheiten der italienischen Polizei haben auf Sizilien ein umfangreiches Waffenlager der Mafia entdeckt. In einem Bunker waren zwei Raketenwerfer, 23 Panzerabwehrraketen, 15 Maschinenpistolen und 30 Kilo Sprengstoff versteckt, der bei den blutigen Bombenanschlägen benutzt wurde. 1992 waren die beiden Mafia-Jäger Giovanni Falcone und Paolo Borsellino durch Sprengstoff-Attentate getötet worden.

Prinzessin Diano fällt schwere Entscheidung

London – Einen Tag nach ihrer vorläufigen Scheidung von Prinz Charles hat Prinzessin Diana ihre Schirmherrschaft in mehr als 100 wohltätigen Organisationen gekündigt. Eine Sprecherin Dianas sagte, die Prinzessin sei über die Entscheidung „sehr traurig“. Diana ist der Ansicht, dass die Schirmherrschaften nach dem Verlust ihres Titels „Ihre Königliche Hoheit“ abgegeben werden sollten.

Berlin – Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage haben die Deutschen 1995 die Rekordsumme von 257 Millionen Mark gespart. Insgesamt häuften die privaten Haushalte damit acht Millionen Mark mehr an Ersparnissen an als 1994. Das Gesamtvermögen der Deutschen aus Geld-, Immobilien- und Gebrauchsvermögen belief sich auf etwa 13 bis 14 Billionen Mark.

Senioren „besitzen“ Cannabisplantage

Amsterdam – Rund 80 Senioren sind ungefragt Besitzer der größten Cannabisplantage im Norden des Landes geworden. Rund um ihr Altenheim in Gröningen ist ein 2000 Quadratmeter großes Feld mit bis zu drei Meter hohen Hanfpflanzen entstanden. Die Gewächse haben sich aus Samen entwickelt, die bei einer Bodensanierung rund um das Heim mit neuer Erde angeschüttet wurden. Die Erde kommt von einem Komposthaufen, auf dem die Polizei beschlagnahmte Cannabispflanzen deponiert hatte.

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