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In alten bänden geblättert

Vor 25 Jahren: Wasserburger Stadtrat entscheidet sich für Parkdeck an der Unteren Innstraße

Parken an der Unteren Innstraße:, das war vor 25 Jahren ein lang diskutiertes Thema. Heute befindet sich hier ein Privatparkplatz des Schülerheims.
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Parken an der Unteren Innstraße:, das war vor 25 Jahren ein lang diskutiertes Thema. Heute befindet sich hier ein Privatparkplatz des Schülerheims.

Die Stiftung Attl erreicht bei den siebten Werkstättenmessen den ersten Platz im Design-Wettbewerb. Der Stadtrat wägt für ein Bauvorhaben an der Innstraße zwischen Parkfläche und Grüngürtel ab. Das waren Themen vor 25 Jahren in der Heimatzeitung.

Wasserburg – „Wir hatten heuer das beste Ergebnis“, freut sich Helmut Allgeier, Leiter der Inntal-Werkstätten der Stiftung Attl, nach Abschluss der siebten Werkstättenmesse mit 112 Ausstellern aus Deutschland und dem Ausland.

Nicht nur der Umsatz war in diesem Jahr so gut wie noch nie, die Attler brachten neben einem vollen Auftragsbuch auch den ersten Preis beim Design-Wettbewerb mit. „Die Produkte bestechen durch ihr modern konzipiertes Design mit optimalen Lösungsansätzen und durch die handwerklich sensible Verarbeitung“, so die Jury, die im Reigen der Produkte vor allem Papierkorb, Geschenkboxen und Bilderrahmen hervorhob.

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Insgesamt erwirtschaften die 1140 Werkstattbetriebe mit ihren 165 000 Beschäftigten jährlich rund 1,5 Milliarden Mark. Dabei werde laut der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen das Dienstleistungsangebot immer wichtiger. Nur noch 20 Prozent lebten heute noch von der Herstellung und dem Vertrieb der Eigenprodukte. 80 Prozent der Umsätze kommen durch Lohn- und Auftragsfertigungen sowie Service für industrielle oder öffentliche Auftraggeber zustande.

Stadtrat diskutiert über Parkdeck an der Unteren Innstraße

Ein lang diskutiertes Thema war in der jüngsten Stadtratssitzung das Parkdeck an der Unteren Innstraße. Einverständnis gab es zum Bau mit Halbgeschossen und 110 Stellplätzen, die der Grundeigentümer verkaufen oder vermieten würde. Kritik gab es an dem Vorschlag, das in einem zweiten Bauabschnitt das Parkdeck auf städtischem Grund um etwa 22 Meter mit noch einmal 60 Stellplätzen erweitert werden könnte.

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Viele stellten sich gegen eine Erweiterung der Parkfläche Richtung Inn. „Wir haben ein Entwicklungsgutachten mit klaren Aussagen, wo nicht gebaut werden soll. Dort ist unsere größte Erholungsfläche“, so Gert Graedler. Außerdem könne man nicht einfach die Schrebergärten abschaffen. Der Wasserburger Block entgegnete, wenn man gegen die Erweiterung sei, hieße das, dass die Altstadtbewohner die Stellplätze nicht brauchen würden.

Weitere Meldungen in der Woche vom 28. März bis zum 3. April 1997:

Berlin – Für jeden Bundestagsabgeordneten gibt es jetzt ein Büro in Berlin. Das teilte Bundesbauminister Klaus Töpfer bei der Besichtigung eines für 122 Millionen Mark sanierten neuen Parlamentsgebäudes mit. Obwohl Regierung und Parlamente erst 1999 in die Hauptstadt umziehen, stünden rechnerisch bereits 700 Arbeitsräume im künftigen Parlamentsviertel zur Verfügung, die bis dahin leer stehen.

München – BMW will nach seiner Rekordfahrt im vergangenen Jahr heuer noch einen Gang höher schalten. Man wolle in Deutschland 400 Beschäftigte neu einstellen, so der Vorstandchef der BMW AG, Bernd Pischetsrieder. Der Konzern könne seinen Umsatz von 52,3 auf etwa 60 Millionen Mark steigern und beim Ertrag sogar überproportional wachsen.

St. Petersburg – Die Feuerwehr-Akademie in St. Petersburg ist niedergebrannt. Die Kadetten der Schule und ihre Kollegen kämpften erfolglos gegen die Flammen, die im Zentrum der russischen Millionenstadt zehn Meter hoch in den Himmel loderten und das Dach des Gebäudes zum Einsturz brachten. An der Akademie, der ältesten derartigen Einrichtung in Russland, werden Feuerwehrleute aus dem gesamten Nordwesten des Landes ausgebildet.

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München – Gänsesäger und Kormoran haben im vergangenen Winter Bayerns Flüsse fast leergefressen. Einer Studie des Landesfischereiverbandes zufolge wurden die kleineren und mittleren Fischarten in den Fließgewässern stark dezimiert: Aschen, Aiteln, Nasen und Barben sind nahezu völlig verschwunden. Der Hauptgrund ist die explosionsartige Vermehrung der gefiederten Fressfeinde.

Dornheim – Original Thüringer Rostbratwürste sollen die Grillfeste in den USA erobern. Zunächst werden etwa 10 000 Würste im 14-tätigen Rhythmus mit dem Flugzeug von Frankfurt am Main nach Miami geliefert. Der Geschäftsführer der Wurstfabrik „Die Thüringer“ betonte, die Wurst müsse im Freistaat hergestellt werden, um den Charakter der Ware zu sichern.

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