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In alten Bänden geblättert

Vor 25 Jahren: Start für die Go-Kart-Bahn in Winden

Organisator der Go-Kart-Bahn Gerd Hinze (links) reichte Bürgermeister Hermann Dumbs den Helm. Bauer
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Organisator der Go-Kart-Bahn Gerd Hinze (links) reichte Bürgermeister Hermann Dumbs den Helm. Bauer
  • VonLudwig Meindl
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Die VHS Haag war vor 25 Jahren komplett in Frauenhand und die „Mukki“ wurde gegründet, die Elterninitiative für Musik und Kunst. Im Laufe der Jahre bildete sich daraus der Kinderchor „Haager Spatzen“.

Haag – Die Kinder standen vor 25 Jahren in der Aufmerksamkeit des öffentlichen Lebens in Haag. „Mukki“, die Elterninitiative für Musik und Kunst für Kinder, wurde gegründet. Eine finanzielle Sorge warf das Beschaffen von Musikinstrumenten auf, ein Ziel bildete die Formation eines Kinderchores, die im Laufe der Jahre vor allem mit Gründung der „Haager Spatzen“ durch Susanne Philippzig gut geglückt ist.

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Auf Initiative von „Haag aktiv“ wurde damals die Neuplanung des Kinderspielplatzes unter dem Schlossturm angegangen. 25.000 Mark hatte Robert Morawietz von den Gewerbetreibenden an Bürgermeister Dumbs dafür überreicht. Die Anlage ist heute bei Eltern mit Kindern recht beliebt.

Eigener Kursraum für Erwachsenenbildung

Die Volkshochschule unter neuer Regie von Inge Keller – heute noch aktiv – lud zu einem ersten Treffen der 26 Kursleiterinnen – die VHS Haag befand sich in diesen Jahren ausschließlich in Frauenhand. Die Erwachsenenbildung erhielt damals ihren ersten eigenen Kursraum. Neben Sprachen, Musik, Vorträgen und Basteln erwachte das Interesse am Tanzen, aber auch da blieben die Damen vorerst unter sich und bemühten sich, „die Männer zum Mitmachen zu ermuntern“.

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Die etwas größeren Kinder begeisterten unter Regie von Hofmarschall Gabi Weig ihr Publikum auf einem „restlos ausverkauftem Gardefestival“ im Bürgersaal. Damals war noch die Präsidentin der europäischen Narrenföderation Lotte Wernthaler zu Gast.

Den Fasching regierten Andrea I. und Ludwig I., mit bürgerlichen Namen Schletter. Derzeit gab es noch das volle Programm mit Bällen, Kin-derfasching, Unsinnigem Donnerstag und großem Faschingszug. Die Themen der Wägen bildeten unter anderem der „Metro-Erpresser“ und die Zukunft der Moy-Brauerei. Die Feuerwehr verbuchte noch einen Rekordball, auf dem Alois Kern seine Hannelore im Clownskostüm zum Tanz forderte. „Jack & Jill“ reimten den Faschingsschlager „Roter Häuptling“ auf Bürgermeister Hermann Dumbs.

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Zum beliebten Treffpunkt der Jugend wurde die Go-Kart-Bahn in Winden, die Gerd Hinze organisierte. Stammkunden starteten für eine Mark in die Runde. Die „Laienschauspieler“ unter Kulturchef Erwin Kohl suchten auf Anregung von Jack Jakel einen neuen Namen. Matthias Durmeier schlug „Haager Burgtheater“ vor, Regisseurin Wera Schlegel „Haager Schlossbühne“ – die Einigung kam nicht zustande. Einig waren sich die ungarischen Gäste, Bürgermeister Paul Macher und Peter Marikusa mit Hermann Dumbs und Hans Kürzeder, die Urkunde für die Partnerschaft der Gemeinden Haag und Lajoskomarom vorzubereiten. Die Unterzeichnung sollte im Sommer feierlich begangen werden.

Antrag auf „dosenfreie Zone“

Als Vorreiterin für den Umweltschutz in Haag war die Britin Judith Harrison unterwegs. Sie übernahm vor 25 Jahren nicht nur den Vorsitz des Bundes Naturschutz, sondern initiierte mit Stellvertreter Josef Hederer, heute Bauernmarktchef und Vorsitzender des Arbeiter-Kranken-Unterstützungs-Vereins (AKUV), einen Naturwaldpfad und den Toteiskesselweg. Daneben beantragte sie für Haag die „dosenfreie Zone“.

Erste Gerüchte kursierten zur Schließung der Berufsfachschule der Englischen Fräulein im Institut, heute Realschule. Schwester Waltraud Rößner, seit 1953 Wirtschaftslehrerin und seit 1974 Schulleiterin, meldete dann offiziell, dass trotz reger Nachfrage und „Schülerinnenüberhang“ wegen zunehmendem Schwesternmangel in drei Jahren geschlossen werden müsse.

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Wie aktuell zu Olympia rodelten die Haager Schüler unter den Trainern Hans Kürzeder und Wolfgang Kölsch auf der Königseebahn und erhielten von Rektorin Fini Buchner ihre Urkunden.

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