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In alten Ausgaben geblättert

Vor 25 Jahren: Schlechtes Wetter ärgert die Wasserburger Flohmarktgänger

Auf dem Bild zu sehen ist der Stand der Wasserwacht in der Herrengasse beim Wasserburger Flohmarkt im August 1997.
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Auf dem Bild zu sehen ist der Stand der Wasserwacht in der Herrengasse beim Wasserburger Flohmarkt im August 1997.

Der Arbeitsmarkt ist top, doch der Ausbildungsmarkt hält mit den Beschäftigungszahlen nicht Schritt. Ein Blick in die Wasserburger Zeitung von vor 25 Jahren.

Der Arbeitsmarkt ist top, doch der Ausbildungsmarkt hält mit den Beschäftigungszahlen nicht Schritt. Währenddessen ärgern sich die Wasserburger über einen verregneten Flohmarkt. Ein Blick in die Zeitung von vor 25 Jahren.

Wasserburg – Jahr für Jahr gibt es weniger Lehrstellen und gleichzeitig mehr Bewerber. Das gelte, so das Arbeitsamt Rosenheim, auch für den Wasserburger Raum. Der Arbeitsmarkt sei hier im Vergleich zwar „top“, doch der Ausbildungsmarkt halte mit den guten Beschäftigungszahlen nicht Schritt

So waren in der ersten Ferienwoche noch 28 Bewerber ohne Ausbildungsplatz. „Von Berufswahl kann man praktisch nur im technischen Bereich sprechen“. Thomas Schewe und seine Wasserburger Mitarbeiter von der Berufsberatung können den Jugendlichen keine goldenen Träume mehr verwirklichen: „Man muss auf Kompromisse hinarbeiten.“ Zwar gibt es derzeit noch 27 offene Ausbildungsstellen, doch stimmen Interesse der Bewerber und Angebot kaum überein. So wünschen sich die Jugendlichen im Wasserburger Raum mehr Ausbildungsstellen in Büroberufen sowie als Waren- und Dienstleistungskaufleute. Umgekehrt ist das Verhältnis im Metallbereich und vor allem auf dem Bau, hier kommen acht offene Stellen auf einen Interessenten.

„Beim Wasserburger Flohmarkt hat es noch nie geregnet“, hörte man immer wieder und dann begann es doch zu tröpfeln. Wer sich nicht mit Schirm, Plane oder der neu erworbenen Bratpfanne vor dem Regen schützen konnte, ging schon vor 22 Uhr nach Hause. Dabei hatte alles so gut begonnen. Voll des Lobes war man über die Neuerungen, mit denen Organisator Oliver Winter von der Stadtverwaltung den Flohmarkt schon im Vorfeld entzerrt hatte.

So wurde die Hofstatt erstmals als Flohmarktgebiet einbezogen. Gleichzeitig wurden den Händlern nicht mehr nur Flohmarktkarten, sondern mit Straßennamen gekennzeichnete „Straßenkarten“ auszugegeben. Besonders die Ordner hatten deshalb kaum etwas zu tun: „Die Streitereien um die Plätze und die Sucherei haben aufgehört.“

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Weitere Meldungen in der Woche vom 8. August bis zum 14. August 1997:

Gelsenkirchen – Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Einführung der Schreibreform in Nordrhein-Westfalen untersagt. Sie stellt nach Ansicht des Gerichts einen „rechtswidrigen Eingriff in das Erziehungsrecht der Eltern“ dar. Damit haben nun drei Verwaltungsgerichte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen die Reform gestoppt. Die FDP lehnt unterdessen weitere Gespräche zwischen Regierung, Ministerpräsidenten und Kultusministern ab.

Kairo – Zum 75. Jahrestag der Entdeckung des Grabes von Tutenchamun will Ägypten im November erstmals eine Reihe von pharaonischen Ruhestätten für Besucher öffnen. Darunter sei auch das Grab von Pharao Sethos II., der als vorletzter Herrscher der 19. Dynastie von 1199 bis 1193 vor Christus regierte, kündigte Kultusminister Husni an. Die im „Tal der Könige“ von Theben gelegene Grabanlage ist 74 Meter lang und für farbprächtigen Szenen an ihren Wänden bekannt.

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Frankfurt – Bahnreisende können auf vier ICE-Strecken Bücher während der Fahrt ausleihen. Das Angebot „Bücher im Zug“ hat die Deutsche Bahn gemeinsam mit der Stiftung Lesen ins Leben gerufen. Die Bücherei enthält in der Testphase zwei Ausgaben von 13 Titeln, darunter den Nummer-1-Bestseller „Hannas Töchter“ von Marianne Fredriksson.

Friedrichshafen – Der Countdown für die Jungfernfahrt des neuen Zeppelins läuft. Ende August wird sich der High-Tech-Nachfolger der „silbernen Zigarre“ des legendären Grafen Ferdinand von Zeppelin erstmals zu einem kurzen Überführungsflug auf den Friedrichshafener Flughafen in die Lüfte erheben. Dort wird das Luftschiff umfangreiche Tests durchlaufen, bevor es die Verkehrszulassung erhält. Sieben Jahre an Entwicklungs- und Bauzeit sowie rund 40 Millionen Mark hat die Zeppelin Luftschifftechnik GmbH in das Projekt investiert.

Kabarett-Szene zittert vor dem Herbst“: Wie Michael Altinger die Leute von der Couch holen wil

München – Die Deutschen spenden am liebsten für hilfsbedürftige Kinder und Senioren. Das hat die Spendenstudie der Gesellschaft für Internationale Marktanalysen ergeben. Rund 38 Prozent der Erwachsenen haben in den vergangenen zwölf Monaten Geld für wohltätige Zwecke ausgegeben. Unter Frauen, Menschen über 50 Jahren und der Landbevölkerung ist die Spendenbereitschaft am größten.Laura Hofner

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