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Vor 25 Jahren

Großalarm in der Stiftung Attl: Bei Brand gibt es Verletzte

Hier im Speisesaal saßen die Attler Bewohner, als es gebrannt hat. Das Foto ist 1994 entstanden und zeigt Andreas Palmberger.
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Hier im Speisesaal saßen die Attler Bewohner, als es gebrannt hat. Das Foto ist 1994 entstanden und zeigt Andreas Palmberger.

Wasserburg – Als Experiment hat der Gaberseer Kulturherbst vor 25 Jahren gestartet, letztendlich erhielt er von Organisatoren und Publikum viel Lob.

In Attel sorgte damals ein brennender Wäschetrockner für einen Großalarm der Feuerwehr.

Gabersee – Ein erstes Resümee konnten die Organisatoren des Gaberseer Kulturherbstes ziehen. Drei von insgesamt vier Konzerten, die im Rahmen einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit ins Leben gerufen worden waren und in Form einer Konzertreihe im November und Dezember stattfanden, waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Besonders erfreut zeigte man sich darüber, dass sowohl den Patienten der Aufenthalt attraktiver gestaltet, als auch einer breiten Bevölkerungsschicht ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde.

Gleichzeitig sei über das Medium Kultur ein Kontakt hergestellt worden, der die noch immer weit verbreitete Scheu vor der Begegnung mit psychischer Krankheit abbauen helfen konnte, so die Organisatoren. Nach Auswertung der Besucherfragebogen wurde festgestellt, dass die Interessenten auch aus den Nachbarlandkreisen nach Gabersee „gepilgert“ waren. Durch den großen Erfolg angespornt, laufen bereits die Planungen für das Frühjahrsprogramm.

Weitere Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Attel – Großalarm am Mittag in der Stiftung Attl. Ein Wäschetrockner im Wirtschaftsraum fing plötzlich Feuer. Die 60 Bewohner saßen gerade im Speisesaal, als sie der Feueralarm überraschte. Schon nach kurzer Zeit hatte die Feuerwehr aus Attel gelöscht. Helfer des Rettungsdienstes evakuierten die Bewohner ins Freie. Drei von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung von den Notärzten vor Ort behandelt, einer musste zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus gebracht werden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde auch die Wasserburger Feuerwehr, die über ein Belüftungsgerät verfügt, alarmiert. Das Feuer im Wirtschaftsraum selbst richtete nur einen geringen Sachschaden von rund 3000 Mark an. Die Polizei untersucht jetzt, wie genau sich der Wäschetrockner entzünden konnte. Bisher wird ein technischer Defekt vermutet.

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Weitere Meldungen in der Woche vom 20. bis zum 26. Dezember 1996:

Lima – Als „Geste zu Weihnachten“ haben die Geiselnehmer in Lima auf einen Schlag 225 Gefangene freigelassen. 140 Menschen befinden sich noch in Gewalt der Terroristen, die an ihrer Forderung nach Freilassung von inhaftierten Gesinnungsgenossen festhalten. Die Terroristen der Untergrundbewegung Tupac Amaru waren durch einen Tunnel vom Nachbargrundstück aus in die japanische Botschaft eingedrungen und hatten 480 Geiseln genommen.

München – Essgewohnheiten ändern sich nur langsam. Die traditionelle Weihnachtsgans ist nach wie vor der liebster Weihnachtsbraten der Deutschen. Fast 30 Prozent werden sie zu Heiligabend auftischen.

Das OVB auf Facebook: Folgt uns und diskutiert mit anderen Lesern über Themen, die die Region bewegen.

Oslo – Der Norweger Borge Ousland hat die erste Hälfte seiner Antarktis-Überquerung auf Skiern in 35 Tagen hinter sich gebracht.

Er will als erster Mensch den antarktischen Kontinent ohne jegliche Hilfe überqueren und war im November vom Weddellmeer zu einer insgesamt 2700 Kilometer langen Tour aufgebrochen.

Dabei zieht er seine gesamten Vorräte auf einem Schlitten und übernachtet bei Temperaturen bis minus 40 Grad im Zelt.

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