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IN ALTEN BÄNDEN GEBLÄTTERT

Vor 25 Jahren berichtet die Wasserburger Zeitung, wie besorgt der Badria-Ausschuss wegen niedriger Besucherzahlen ist

Gehört seit jeher zum Badria: die Elefanten-Rutsche.
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Gehört seit jeher zum Badria: die Elefanten-Rutsche.

Kummer macht die neue Juni-Statistik für die Besucherzahlen im Badria in Wasserburg. Zeigten die Zahlen im ersten Halbjahr einen guten Aufwärtstrend, gab es im Juni einen Einbruch, vor allem für die Sauna. Dies und mehr stand in der Wasserburger Zeitung vor 25 Jahren.

Von Laura Hofner

Wasserburg – Rund 19.700 Besucher kamen im Juni, im Jahr zuvor waren es etwa 22.700. Dass es viel weniger Besucher sind, stellte das Personal fest. Das stimmt mit einer Beobachtung überein, die man im gesamten Chiemgau gemacht hat: Viele haben wegen des Regens ihren Urlaub abgebrochen oder sind weiter Richtung Süden gezogen.

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Ansonsten nahm der Badria-Ausschuss die Zahlen einigermaßen ratlos zur Kenntnis, zumal der Einbruch kam, als die neue Werbemaßnahme bereits lief und sich eigentlich positiv auf die Zahlen hätte auswirken müssen. Zu den Ideen, wie man die Leute ins Badria ziehen könnte, gehörte in der anschließenden Diskussion, dass Vereine als Preise Freikarten bekommen sollen. Nochmals soll auch geklärt werden, ob im Badria Massagen oder Angebote in Richtung Schönheit geschaffen werden können.

Umbaumaßnahmen des Großmarkts Singer lösen Diskussion aus

Eine Grundsatzdiskussion lösten in der jüngsten Stadtratssitzung die Umbaumaßnahmen des Großmarkts Singer aus. Neben der Erweiterung des Getränkemarktes um 274 Quadratmeter und des Baumarktes um 1113 Quadratmeter sollen auch die Parkplatzbuchten neu gestaltet werden. Diese große Fläche führte in die Diskussion, ob ein Supermarkt mit solchen Dimensionen die Attraktivität der Einkaufsstadt Wasserburg erhöht oder zu einer Verödung der Altstadt führt.

Bürgermeister Dr. Martin Geiger wies darauf hin, dass die Stadt bislang die bedeutsamen Ausweisungen von Großmärkten immer in Kombination gesehen habe: Die Großmärkte am Rand, die dem veränderten Kaufverhalten, dass der Kofferraum voll beladen werden kann, Rechnung tragen und der Fachhandel in der Stadt. „Solange die Altstadt erreichbar bleibt, habe ich keine Bedenken“, so Bürgermeister Geiger.

Weitere Meldungen in dieser Woche:

München – Gerade rechtzeitig für die zweite Sommer-Halbzeit haben die höchsten deutschen Verwaltungsrichter in Berlin grünes Licht für die bayerische Biergarten-Verordnung gegeben. Auch künftig muss der Zapfhahn erst um 22.30 Uhr zugedreht werden. Gegen die Verordnung hatten lärmgeplagte Münchener Biergarten-Anwohner ein Normenkontrollverfahren angestrengt.

Wigratzbad – Das bischöfliche Ordinariat in Augsburg hat die 1,6 Millionen Katholiken in der Diözese eindringlich von der Teilnahme an Teufelsaustreibungen gewarnt.

Schon seit längerem „beobachten wir mit Sorge“ die vom Allgäu aus organisierten Fahrten zu Exorzismus-Messen nach Oberitalien, so Bistumssprecher Bernhard Gattner. Die katholische Amtskirche genehmige Teufelsaustreibungen nur in Einzelfällen und in Beisein eines Arztes.

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Wien – Noch gilt der Schönbrunner Schlossgarten als der beste erhaltene Barockgarten Westeuropas. Doch die 190 Hektar große Grünanlage im Herzen Wiens, die in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden soll, steht vor dem pflanzlichen Ruin.

Bäume und Hecken sind überaltert und müssen dringend ausgetauscht werden. Mithilfe eines Aufforstungsentwurfs, der für die auf zehn bis 15 Jahre angelegte Sanierung rund 26 Millionen Mark veranschlagt, soll der Prachtgarten wiederhergestellt werden.

Bonn – Die Deutsche Bahn AG gibt sich umweltbewusst: Erstmals werden in Deutschland abgasarme Dieselloks eingesetzt. Die ersten Modelle seien seit Kurzem in Südbayern und im Allgäu unterwegs, teilt die Bahn mit. Durch den Einsatz der sauberen Motoren verringere sich der Ausstoß von Ruß um 86 Prozent.

Kojba’l – Das Volk der Maya in Guatemala hat den Beginn eines neuen Jahres gefeiert. Die Neujahresfeier findet alle 260 Tage statt. Hohepriester Roberto Poz Perez wies bei dieser Gelegenheit auf die Lage der Maya hin, die zwei Drittel der Bevölkerung des südamerikanischen Staates ausmachen.

Sie würden seit der spanischen Eroberung Guatemalas vor mehr als 500 Jahren unterdrückt und lebten in einem modernen System der Sklaverei.

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