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In alten Zeitungsbänden geblättert

Vor 25 Jahren: 156 Aussteller bei der „Präsenta 97“ in Wasserburg

Die Präsenta im Jahr 1993
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Die Präsenta im Jahr 1993

Vor 25 Jahren erlebte die Präsenta in Wasserburg einen Besucherrekord: Am ersten Sonntag drängten sich 10 754 Besucher auf dem Gelände am Badria – so viele wie noch nie an einem Messetag.

Wasserburg – Gleich zwei Rekorde verzeichnet die „Präsenta 97“ in der Wasserburger Badriahalle. Der Wasserpreis bleibt für die Bürger im nächsten Jahr stabil. So stand es vor 25 Jahren in der Zeitung.

„Zur Präsenta“ - Ausstellung 1993.

Mehrfach sei die „Präsenta“ schon totgesagt worden, erzählt Manfred Gerer vom Wirtschaftsförderungsverband Wasserburg bei der Eröffnung. Doch in diesem Jahr erreicht die bekannte regionale Gewerbeschau mit 156 Ausstellern einen Rekord. Am ersten Sonntag drängten sich dann 10 754 Besucher auf dem Gelände am Badria – so viele wie noch nie an einem Messetag. Die Aussteller und Organisatoren zeigten sich zufrieden. Kritik übten nur die Gäste des Badrias, die sich über lange Wege vom Auto zum Schwimmbecken beschwerten. Aufgrund des Besucherandrangs gab es die üblichen Parkplatzprobleme. „Das verstehe ich nicht“, so Johanna Moser von der Organisation. „Die Präsenta ist nur alle zwei Jahr für zehn Tage, da kann man sich doch arrangieren. Aussteller und Besucher lassen auch Geld in der Stadt und der Umgebung.“

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Der Wasserpreis bleibt auch im laufenden Jahr stabil. Das ist das für die meisten Wasserburger wohl interessanteste Ergebnis der jüngsten Werkausschusssitzung. Die Stadtwerke rechnen mit der gleichen Abgabemenge an Strom und Wasser wie im Vorjahr, sodass auch der Gewinn – eine knappe halbe Millionen Mark – in etwa gleichbleiben wird. Beim Wasserwerk sind keine großen Ausgaben vorgesehen. Die Stadtwerke investieren unter anderem in eine neue EDV-Anlage für Wasser- und E-Werk und in die Telefonanlage, über die die Mitarbeiter per Handy erreichbar sind. Dies sei nötig, so die Stadtwerke, da das bisher genutzte Eurosignal in diesem Jahr ausläuft und Handys – auch wegen der Bereitschaftsdienste an Wochenenden – die praktischste Lösung seien.

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Weitere Meldungen in der Woche vom 11. bis zum 17. April 1997:

Teheran – Das Berliner Gericht fällt sein Urteil im Mykonos-Prozess: Zwei der fünf Angeklagten erhielten aufgrund des Terroranschlags im Berliner Lokal „Mykonos“ im September 1992, bei dem drei kurdisch-iranische Politiker ermordet wurden, lebenslange Freiheitsstrafen. Das Gericht äußerte sich überraschend klar zu dem Vorwurf des Staatsterrorismus: Ziel sei die Vernichtung der kurdischen Oppositionspartei gewesen, die politische Führung des Irans habe den Entschluss gefasst, die Opposition zu liquidieren. Der iranische Staatspräsident Rafsandschani drohte Deutschland mit Konsequenzen: „Diese Urteil wird nicht vergessen und auch nicht unbeantwortet bleiben.“

München – Bayerns Polizeibeamte dürften künftig gratis Bahn fahren. Freie Fahrt haben sie allerdings nur, wenn sie ihre Uniform tragen und ausschließlich in der zweiten Klasse von Nahverkehrs- und Interregio-Zügen. Eine entsprechende Vereinbarung, die nun für zwei Jahre gelten soll, schloss der Freistatt mit der Bahn AG. Die Beamten seien befugt, Straftaten an Bord zu unterbinden.

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Paris – Der Streikwelle in Frankreich schließen sich immer mehr Branchen an. Es sind kaum mehr Zeitungen erhältlich, weil die Mitarbeiter im Vertrieb ihre Arbeit niederlegten. Mehr als die Hälfte der Flüge der beiden Inlandsfluggesellschaft TAT und Air Liberté mussten wegen fehlenden Piloten abgesagt werden. Der Streik der Assistenzärzte dauert bereits 31 Tage. Nun wollen auch die Bankangestellten ihre Arbeit niederlegen.

Turin – Seit fünfhundert Jahren streiten Wissenschaftler über die Echtheit der Turiner Reliquie, die von vielen Gläubigen als Leichentuch Christi verehrt wird und auf dem der Abdruck eines 1,75 Meter großen, verletzten, bärtigen Mannes zu sehen ist. Radiologische Untersuchungen hatten 1938 in der Schweiz, den USA und Großbritannien zu dem Ergebnis geführt, das Tuch stamme aus dem Mittelalter. Forscher der Universität Turin berichten dagegen, sie hätten auf dem Tuch den Abdruck einer römischen Münze entdeckt, deren Prägung auf das Jahr 29 nach christlicher Zeitrechnung zurückzuführen ist.

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Frankfurt – Laut World Wide Fund for Nature (WWF) ist knapp ein Drittel des Grundwassers in Deutschland mit Pestiziden und deren Abbauprodukten verunreinigt. Das ergebe der noch unveröffentlichte gemeinsame Pflanzenschutzbericht der Bundesländer. Der WWF fordert eine Beteiligung der Pestizidhersteller und der Landwirtschaft an der Sanierung der belasteten Gewässer.