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NEUGRÜNDUNG

Vier katholische Kitas bilden Kita-Verbund Wasserburger Land

Künftig soll mehr Zeit für die 420 Kinder in den katholischen Kindertagesstätten in Amerang, Evenhausen, Babensham und Eiselfing sein. Christian Schneider ist ihr neuer Verwaltungsleiter. Sein zentrales Büro ist in Evenhausen..

Eiselfing/Babensham/Amerang – Jetzt ist alles unter Dach und Fach: Anfang des Jahres ist der Kooperationsvertrag der Kirchenverwaltungen von Amerang, Evenhausen, Eiselfing und Babensham in Kraft getreten. Künftig werden alle 4 Einrichtungen von einem Kita-Verwaltungsleiter aus in einem zentralen Verbundsbüro in Evenhausen betreut. Christian Schneider übernimmt im Hintergrund die Trägeraufgaben und ist damit schwerpunktmäßig für die Bereiche Finanzen, Recht, Personal und Organisation verantwortlich.

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Als ehemaliger Leiter des Hauses für Kinder St. Rupert verfügt er bereits über viel Erfahrung im Bereich Kindertagesstätten und kennt die Sorgen von Mitarbeiterinnen und Eltern. Im Fokus der gesamten Arbeit steht laut Schneider das Kind, das morgens mit Freude in die Kita gehen soll. Das gelingt umso besser, wenn den Mitarbeiterinnen der Rücken für die pädagogische Arbeit freigehalten wird. Der Zusammenschluss der Einrichtungen ermöglichte es erfreulicherweise, die Stelle des Kita-Verwaltungsleiters zu schaffen.

Die Kosten für die neue Leitungsstelle werden vollständig vom Erzbistum München und Freising getragen und belasten daher weder die Eltern noch die Haushalte der betroffenen Kommunen.

Warum braucht es den Verbund?

Christian Staber, Stiftungsverwalter im Pfarrverband Amerang macht deutlich, dass die Trägeraufgaben nicht erst seit Einführung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes immer komplexer werden. Förderrechtsthematik, Arbeitsrecht, Anforderungen der Berufsgenossenschaft sowie der Daten- und Brandschutz seien nur einige Beispiele.

Neben den unzähligen Regelungen im Zuge der Corona-Krise werden die Kindertageseinrichtungen demnächst auch noch mit der Umsatzsteuerpflicht konfrontiert werden, so Staber, der sich seit über einem Jahr um den Gründungsprozess kümmert.

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Die Pfarrer Thomas Weiß aus Eiselfing und Josef Reindl aus Amerang sind sich einig, dass die Arbeit der ehrenamtlichen Trägervertreter bisher sehr gut war. Die Arbeitsbelastung in diesem Bereich habe jedoch Formen angenommen, die einem ehrenamtlichen Kirchenverwaltungs-Mitglied kaum noch zuzumuten sind. Mittelfristig würde sich für diese anspruchsvolle Aufgabe kaum noch jemand in der Kirchenverwaltung finden, weswegen die professionelle Unterstützung in der jetzigen Phase bereits Sinn macht, so die beiden Pfarrverbandsleiter.

Was ändert sich für die Eltern?

Für die Eltern ändert sich fast nichts. Es müssen keine neuen Betreuungsverträge abgeschlossen werden, da St. Rupert in Amerang in alle Rechte und Pflichten der bisherigen Träger eintritt. Als Hauptansprechpartner fungieren auch weiterhin die Kita-Leitungen und die Mitarbeiterinnen vor Ort. Die bisher ehrenamtlichen Trägervertreter stehen den Anspruchsgruppen der jeweiligen Kita ebenfalls weiter mit Rat und Tat zur Seite. Diese bilden einen fünfköpfigen Kita-Ausschuss und vertreten damit gleichberechtigt jede örtliche Kirchenverwaltung. Die pädagogische und pastorale Arbeit bleibt bei den Kita- und Pastoralteams vor Ort.

Die einzig sichtbare Veränderung für die Eltern von Babensham und Eiselfing ist auf den Kontoauszügen zu finden, da zukünftig St. Rupert in Amerang die Abbuchung vornimmt.

Wie sieht der Verbund aus?

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