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Vier junge Turmfalken vor dem Abflug: Greifvögel wohnen unter dem Dach der Gartinger Ölmühle

Ein seltener Schnappschuss gelang unserem Fotografen unter dem Dach der Gartinger Ölmühle bei Schnaitsee: Dort hat ein Turmfalkenpaar seinen Nachwuchs aufgezogen.

Wie „Turmfalkenbeauftragter“ Philipp Unterforsthuber sagte, werden die vier jungen Greifvögel in wenigen Tagen das Nest verlassen. „Wir haben Glück, dass die Eltern offenbar auf Jagd sind, denn die können schon einmal angreifen, wenn sie ihre Jungen in Gefahr sehen.“ Diese vier Turmfalken hätten bislang Glück gehabt, „denn ein früheres Gelege wurde Opfer eines Marders“, so Unterforsthuber. „Aber so haben wir mit der Turmfalkenfamilie gern gesehene Gäste, auch wenn gelegentlich der Kot nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf Kleidung und Köpfen landet.“ Unter dem Nest befindet sich mit einer Werkstatt ein viel besuchter Ort, aber die Falken stört das umtriebige Leben scheinbar nicht. Der Turmfalke sei bei der Nahrungssuche nicht sehr wählerisch“, so Unterforsthuber weiter. „Kleinsäuger, aber auch Vögel, Reptilien und Insekten sind Hauptbestandteile des Speisezettels. Alle Mäusearten sind seine Spezialität.“ Aber es werde gefressen, was leicht und einfach zu erbeuten sei. „Da Falken selbst keine Nester bauen, sind sie auf Strukturen angewiesen, die ein Nisten ermöglichen.“ Dafür habe in Garting der verstorbene Altbauer Toni Lamprecht mit einem Kobel unter dem Dach gesorgt. „Und wie wir jetzt sehen, wird dieses Angebot gerne angenommen“, so Unterforsthuber. /TEXT JOSEF UNTERFORSTHUBER

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