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Hauptversammlung und Joe-Prantl-Gedächtnispreis beim Bund Naturschutz

Vielfalt und Schönheit bewahren

Joe-Prantl-Gedächtnispreis 2010 und eine Packung Nescafé von Gerd Graedler (links) als "Dankeschön": Letzteren liebt er nämlich über alles, der "Saubermann der Stadt", Hendrik "Heinz" Plaweckay.  Foto Rothmaier
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Joe-Prantl-Gedächtnispreis 2010 und eine Packung Nescafé von Gerd Graedler (links) als "Dankeschön": Letzteren liebt er nämlich über alles, der "Saubermann der Stadt", Hendrik "Heinz" Plaweckay. Foto Rothmaier

Wasserburg - Hendrik Plaweckay, stadtbekannt als "Saubermann Heinz", ist Träger des Joe-Prantl-Gedächtnispreises 2010. Im Rahmen der Hauptversammlung des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Wasserburg, wurde ihm der Geldpreis in Anerkennung seines Bemühens um die Sauberkeit auf öffentlichen Straßen vom Vorsitzenden Gerd Graedler überreicht.

Mit "Optimismus, Gleichmut und einem ausgeklügelten System marschiert er jeden Tag durch die Stadt, befreit Plätze und Straßen von unliebsamen Müll und den von ihm so gehassten Glasscherben", so Graedler würdigend, "mit Elster-Augen - dös is bloß no toll!". Viel Beifall erntet Plaweckay dann auch von den Anwesenden ob seines selbstlosen, engagierten und unbezahlten Einsatzes.

Es war ein Rückblick und eine Vorausschau zugleich, die Jahresversammlung. Biber-Kartierung am Innufer zwischen Attel und Stadt, Biotop-Pflege, Hilfe beim Aufbau der Landesgartenschau in Rosenheim, botanische Bergwanderungen mit dem Alpenverein: 2009 wurde es nicht langweilig.

Und Betriebsamkeit ist auch 2010 gefragt. Wiederum im Mittelpunkt wird der Biber stehen, genauso wie die Fische, konkret die Wiedervernetzung der Altwässer am Inn zwischen Attel und Heberthal. Neben vielen Vorträgen gibt es eine Isental-Wanderung gegen den Autobahnbau und angesagt ist auch die Pflege des Schlingnattern-Biotops am Gymnasium.

Der größte Dorn im Auge ist den BN-Mitgliedern nach wie vor der "Luxus-Müll", die achtlos weggeworfenen Einweg-Behältnisse, so beim "coffee-to-go", bei der Pizza über die Straße oder bei den Fast-Food-Ketten. Hier besteht nach Ansicht des Vorsitzenden Handlungsbedarf. Die Stadtverwaltung sollte alle Beteiligten an einen Tisch holen. Vielleicht ließe sich ja ein "Wasserburger Weg", ein freiwilliges Pfand auf alle derzeitigen Einweg-Behältnisse einführen.

Und, Naturschutz hält fit: Mit 90 Jahren ist Johanna Minde das älteste Mitglied des Bundes. Das Erstaunliche: Sie trat erst vor fünf Jahren der Gruppe bei und ist nach Aussage des Vorsitzenden eine der Aktivsten. tro

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