Viel passiert

Strahlend weißglänzt der Schlossturm nach der Restaurierung. meindl
+
Strahlend weißglänzt der Schlossturm nach der Restaurierung. meindl

Das Jahr 2015 brachte den Haagern unter anderem neue Vorstände für seine Vereine, eine neue Direktorin, neues Mobiliar und eine neue Orgel. Runde Jubiläen feierten Florian Trautbeck mit 50 Jahren bei der AWO und das Schlaflabor, das vor 20 Jahren Dr. Dötterl gegründet hatte und welches nun unter der Leitung von Chefarzt Dr.

Neben einigen Jubiläen gab es auch den Abschied von Institutionen. Beschlossene Planungen werden Haags Zukunft prägen. Dazu schlichen sich jedoch auch so manche Zukunftssorgen ein.

Stephan von Clarmann und Dr. Christina Bartos nach wie vor ausgebucht ist. Schon 25 Jahre lang engagiert sich der Fotoclub mit regelmäßigen Ausstellungen im Haager Pfarrheim.

Zumachen hieß es bei der beliebten Kinderkleidertauschzentrale, die einige Damen, allen voran Gabi Hellmich, 37 Jahre lang ehrenamtlich als gefragte Adresse für Kinder und deren Eltern unterhielten. Verabschieden mussten sich auch die Teilnehmer der Seniorengymnastik nach über 20 Jahren von ihrer beliebten Übungsleiterin Inge Weber.

Neue Vorstände erhielt das Vereinsleben mit Annemarie Ott beim Verschönerungsverein, mit Bernd Rehbein bei der „Haager Bühne“, mit Christa Heindl beim Förderverein des Krankenhauses, mit Andreas Flicker für den „Veteranenverein“ Oberndorf und mit Björn Grünewald beim TSV 1864 Haag. Für die Grund- und Mittelschule übernahm die bisherige Konrektorin Ulrike Zehentmaier die Verantwortung als Rektorin. Neu nach Haag kam ihre Konrektorin Helga Hickerseder.

Über großzügige und mit neuem Mobiliar ausgestattete Räumlichkeiten durften sich die Landwirte des Haager Bauernmarktes im Zehentstadel freuen. Bauernmarktchef Josef Hederer setzte inzwischen mit einer Bilderausstellung und einem irischen Folkmusikabend sein Versprechen um, in das historische Gebäude Kultur einzubeziehen. Helle und lautstarke Freude gab es auch bei Pfarrer Pawel Idkowiak und Chorregentin Marie Thérèse Klein über die neue Orgel in der Pfarrkirche, trotz einiger Restfinanzierungen. Die halbe Fördermannschaft aus der Geschäftswelt unterstützte diesmal die Anschaffung des dritten City-Mobils, das Helmut Schmid bereits Bürgermeisterin Sissi Schätz übergab. Mit Neuem aus der Forschung überraschte der Historiker Rudolf Münch, der mit archäologischen Funden aus dem Altdorfer Feld und dem Haager Römermarkt belegte, dass die Römer bei der Gründung Haags offenbar Pate standen.

Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stand im Jahr 2015 die Renovierung des Haager Schlossturms, die im nächsten Juni mit dem Wiedereröffnungsfest auch für den Schlosshof abgewickelt sein soll. Abschließen will Pfarrerin Ruth Nun den Anbau des Gemeindesaals an die evangelische Kirche. Neu werden die Weichen gestellt für die Gestaltung der Münchener Straße, nachdem die Haager per Bürgerbegehren die bisherige Straßenbreite aufrechterhalten wollen. Neue Ideen brachte Bernd Furch mit dem „Rosenberger Tor“ für die Gestaltung des Haager Westeingangs ein. Nächstes Jahr soll auch die zweite Säule mit Gebäuden, Geschäften, Restaurants, Tiefgaragen, Innenhof und einem neuen Turm angepackt werden.

Ob das Museum im Schlossturm für den Geschichtsverein Sorgenkind bleibt, werden die Gespräche mit der Gemeinde ergeben. Bis auf weiteres abgelehnt wurde der Bürgerwunsch nach Polizeipräsenz bei Nacht, da die Zeiten bei steigenden Einbruchzahlen wohl nicht sicherer werden. Spannend wird die Neugestaltung des Arbeiterkrankenunterstützungsvereins AKUV bleiben, noch ungewiss ist die Zukunft des „Hofgartens“

Kommentare