Verwaltungsgemeinschaft Maitenbeth/Rechtmehring legt 150 Euro Pro-Kopf-Umlage fest

Blick in das gemeinsame Rathaus von Maitenbeth und Rechtmehring. Günster
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Blick in das gemeinsame Rathaus von Maitenbeth und Rechtmehring. Günster

Der Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft von Maitenbeth und Rechtmehring ist bei der jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet worden. Die Ausgaben sind gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent gestiegen. Das sind die Gründe.

Von Karlheinz Günster

Maitenbeth – Der Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft von Maitenbeth und Rechtmehring ist bei der jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet worden. Die Ausgaben sind gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent gestiegen, der Grund dafür liegt bei den Personal- und den EDV-Kosten, erklärte Kämmerin Sandra Köbinger in der Gemeinschaftssitzung. Daraus ergibt sich eine Pro-Kopf-Umlage von derzeit 150 Euro, in drei Jahren könnten das 160 Euro werden.

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Investitionen sind hauptsächlich im Bereich der Computer vorgesehen. 35 000 Euro stehen dafür bereit, davon entfallen 16 000 Euro auf den Austausch älterer Arbeitsplatzrechner. Sollte das Auslagern der EDV in ein Rechenzentrum erfolgen, sind weitere 16 000 Euro vorgesehen, ansonsten wäre alle fünf Jahre bis zu 50 000 Euro für einen neuen Server erforderlich, erklärte Vorsitzender Josef Kirchmaier, Bürgermeister von Maitenbeth. Im Finanzplan finden sich für die kommenden drei Jahre 5000 Euro als einziger bedeutender Posten für Computer und Programme.

Geregelt ist im Haushalt außerdem, dass die Mietberechnung fürs Rathaus nun an den Verbraucherindex gekoppelt ist und dass sich der Verwaltungsaufwand bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung durch eine Vereinbarung geändert hat. Einstimmig waren die Räte dafür.

Die wichtigsten Eckzahlen des Haushaltes

Der Verwaltungshaushalt erreicht ein Volumen von 786.000 Euro, der Vermögenshaushalt von 37.000 Euro. Damit kommt die VG-Umlage auf 150 Euro bei 2009 Einwohnern in Maitenbeth und 1934 Einwohnern in Rechtmehring.

Die Rücklage beträgt derzeit fast 100.000 Euro, sinkt aber im Laufe des Jahres auf 64.000 Euro. Dieser Abwärtstrend soll sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen, war in der Sizuung zu hören.

Zu den wichtigsten Einnahmen im Verwaltungshaushaltzählen Kostenerstattungen für Verwaltungspersonal in Höhe von 83.000 Euro, Gebühren im Einwohnerwesen mit 28.000 Euro, Gebühren für Katasterauszüge und Bebauungspläne, Finanzzuweisungen und die VG-Umlage. Die kommt auf 591.000 Euro und ergibt den ungedeckten Bedarf.

Die Ausgaben erstrecken sich auf Personalkosten, 26.000 Euro Erstattung fürs Standesamt in Haag, Versicherungen, Bürobedarf, die EDV mit 59.000 Euro und die Miete fürs Rathaus in Höhe von 57.000 Euro.

Im Vermögenshaushalt, befindet sich als bedeutendster Posten die Entnahme aus der Rücklage von 36.000 Euro in den Einnahmen. Ausgaben für Computer sind in Höhe von 35.000 Euro enthalten.

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