Verlegte Straße und Aufwertung

Maitenbeth - Obwohl eine Straße in Kopfsöd bereits verlegt ist, hat der Maitenbether Gemeinderat nun einen entsprechenden Antrag dazu in seiner Sitzung genehmigt. Diese Angelegenheit sei insgesamt bedauerlich, meinte Bürgermeister Josef Kirchmaier, denn man habe volles Verständnis für den Antragsteller. Es gebe dort noch weitere Straßen und Wege, die im Nichts enden und berichtigt gehörten. All das hätte in der geplanten und dann wieder abgesagten Flurneuordnung geschehen sollen, bedauerte er.

Der Antragsteller hätte die Flurneuordnung mitgemacht, informierte Kirchmaier, und habe jetzt eben einen jahrzehntelangen Missstand zumindest bei sich beseitigt. Dafür hatte er eine Kiesstraße innerhalb seines Grundstücks von seinem Hof weg verlegt. Das sei nachvollziehbar, meinte der Rat dazu. Strittig war, ob dieses Stück nun vermessen werden soll oder nicht. Der Bürgermeister und Herbert Unterhaslberger waren dafür, die anderen Räte in der Mehrheit nicht, weil auch die derzeitige neue Trasse nicht das Optimale sei. Aber zurzeit sei eben keine Neuordnung der Flächen und Wege in Sicht.

Beschlossen wurde der Ausbau der Straßen von Löfflmoos nach Rappolten und von der Kreisstraße nach Bräustätt schon früher, jetzt folgte in diesem Verfahren die Widmung. Kurz erklärt wurde der Verlauf der Trasse und dass dies in Zusammenarbeit mit dem Mühldorfer Netz geschehe. Bisher handelte es sich dabei um öffentliche Feld- und Waldwege, die steigen zu Gemeindeverbindungsstraßen auf. Der Unterschied sei, so der Bürgermeister, dass sich zuerst die Gemeinde um den Straßenunterhalt gekümmert habe und das auf die Anwohner hätte umlegen können. Das habe man aber nicht getan. Nach der Aufwertung sei man alleine dafür zuständig, was unterm Strich aber wenig ändere, nur dass es zum Unterhalt Zuwendungen gebe.

Keine Einwände gab es gegen die Absicht der Nachbarlandkreise Ebersberg und Erding, mögliche Standorte für Windräder festzuschreiben. Maitenbeth sei davon nicht berührt, so Kirchmaier. Selbst könne man nur kleine Windräder nutzen, der Wetterradarturm und der Radarturm für die Flugsicherung verbieten Bauwerke in ähnlicher Höhe. Im Ebersberger Gebiet befinden sich die nächsten möglichen Flächen dafür im östlichen Ebersberger Forst und zwischen Steinhöring und Albaching. Im Erdinger Landkreis kommt dafür Buch am Buchrain in Frage. Der Gemeinderat nahm es zur Kenntnis. kg

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