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Altes Feuerwehrhaus zu klein

Verführter Startschuss in Isen: Mittbacher Feuerwehr bekommt schon jetzt ein neues Zuhause

Bei Schmuddelwetter setzten sie die ersten Spaten: (von links) Hans-Jörg Sewald (Ingenieurbüro), Engelbert Perzl und Christian Männer (Feuerwehr), Thomas Binkert (Projektmanagement), Bürgermeisterin Irmgard Hibler, Franz Gutsche (Baumamt), Vizelandrat Franz Hofstetter, Johannes Leonardy (Planungsbüro) und Resi Kuhn (frühere Grundbesitzerin).
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Bei Schmuddelwetter setzten sie die ersten Spaten: (von links) Hans-Jörg Sewald (Ingenieurbüro), Engelbert Perzl und Christian Männer (Feuerwehr), Thomas Binkert (Projektmanagement), Bürgermeisterin Irmgard Hibler, Franz Gutsche (Baumamt), Vizelandrat Franz Hofstetter, Johannes Leonardy (Planungsbüro) und Resi Kuhn (frühere Grundbesitzerin).

Nach jahrelangen Planungen ist es soweit. Die Mittbacher Feuerwehr bekommt ihr neues Zuhause.

Von Anne Huber

Mittbach – „Bei schönem Wetter kann es jeder“, kommentierte Bürgermeisterin Irmgard Hibler das Schmuddelwetter beim Spatenstich für das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mittbach, Gemeinde Isen. Nach jahrelanger Planung und elf Monaten Genehmigungszeit soll es am Montag mit der Baustelleneinrichtung beginnen. Bereits im Juni soll der Rohbau stehen, bezugsfertig soll das Haus im Jahr 2024 sein.

Altes Gebäude viel zu klein

Damit „nichts übersehen wird, was aus Sicht eines Feuerwehrlers nicht vergessen werden darf“, sei die Feuerwehr Mittbach von Anfang an in die Planung eingebunden gewesen, sagte die Bürgermeisterin, die neben den Mittbacher Feuerwehrleuten auch Planer und Vertreter der ausführenden Firmen sowie zahlreiche Gemeinderäte beim Spatenstich begrüßte. Unter den Gästen waren auch Altbürgermeister Siegfried Fischer und Vizelandrat Franz Hofstetter. Nötig sei der Neubau geworden, weil das alte Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte von der Kreisbrandinspektion als zu klein und nicht mehr den Anforderungen einer modernen Feuerwehr genügend beurteilt worden war. Hibler hob vor allem den großen Anteil des früheren Kommandanten Engelbert Perzl hervor und würdigte den verstorbenen Grundstückeigentümer Wolfgang Kuhn. Der sei der Mittbacher Feuerwehr nämlich zeitlebens gewogen gewesen und habe durch einen kameradschaftlichen Preis den Erwerb des Grundstücks durch den Markt Isen möglich gemacht.

Der Neubau wird drei Millionen Euro kosten, 178.000 Euro schießt der Freistaat hinzu. Nichts geworden sei es mit der KfW-Förderung. Die zunehmende Bedeutung der Feuerwehren betonte Vizelandrat Franz Hofstetter in seinem Grußwort.

Gute Ausstattung unerlässlich

Gerade auch wegen der gewachsenen Aufgaben im Katastrophenschutz sei eine gute Ausstattung der Feuerwehren unerlässlich. Daneben sei es wichtig, dass die Ehrenamtlichen Gelegenheit hätten, Kameradschaft zu pflegen. Freude über den frühen Spatenstich – eigentlich hatte man erst mit einem Baubeginn im Sommer gerechnet – herrscht auch bei der Feuerwehr.

Wie Kommandant Christian Männer im Gespräch mit unserer Zeitung betonte, sei das neue Gerätehaus auf die Bedürfnisse der Feuerwehr und die Grundstücksverhältnisse angepasst. Auch Bürgermeisterin Hibler freute sich, dass es früher losgehen kann. Jeder Tag ohne Preissteigerung, tue der Kommune gut.

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