Vereine fordern fußgängerfreundliches Pflaster vor dem Dorfhaus in Waldhausen

In allen Räumen des Waldhauser Dorfgemeinschaftshauses gab Bürgermeister Thomas Schmidinger (rotes Shirt) Erläuterungen zur Nutzung und zur Ausstattung.
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In allen Räumen des Waldhauser Dorfgemeinschaftshauses gab Bürgermeister Thomas Schmidinger (rotes Shirt) Erläuterungen zur Nutzung und zur Ausstattung.

Rund 30 Vertreter von den Waldhauser Ortsvereinen waren der Einladung der Gemeinde gefolgt, um mit Bürgermeister Thomas Schmidinger und Geschäftsleiter Thomas Perreiter den schon weit fortgeschrittenen Neubau des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhauses zu besichtigen und noch eventuelle Optimierungsvorschläge einzubringen.

Von Josef Unterforsthuber

Waldhausen – Diese Vorschläge für das Dorfgemeinschaftshaus kamen in erster Linie zur Gestaltung der Außenanlage. Hier gab es beispielsweise die Forderung, unbedingt eine fußgängerfreundliche Bepflasterung anzubringen. Zudem wurden zur Inneneinrichtung, besonders für den Besprechungsraum und für den großen Saal mit den Schützenständen, Vorschläge vorgetragen.

In zwei Gruppen wurden die vielen Interessenten der Vereine durch das gesamte Haus geführt. Draußen wurde auch das Projekt der Dorferneuerung – und die Startetappe vorgestellt.

Dazu Schmidinger: „Während vor 60 Jahren der Fluss des Verkehrs an erster Stelle stand, liegen heut‘ die Prioritäten im Wohle der Menschen, die in diesem Bereich unterwegs sind.“ In der Fahrzeughalle wurde auch auf den besonderen Bodenbelag mit Rüttelklinker hingewiesen. Dieser Belag ist für die Feuerwehr sehr vorteilhaft. Die Schlauchwaschanlage kann bei der Betreuung durch die Waldhauser Wehr von allen drei kommunalen Feuerwehren verwendet werden.

Beim weiteren Rundgang stellten Perreiter und Schmidinger alle Räumlichkeiten vor und gaben auch die Hinweise zur späteren Nutzung. Es entstehen auch öffentliche Toiletten und ein Raum mit einem Geldautomaten der Raiffeisenbank. Beide Räume sind durch offene Außentüren ständig erreichbar.

Ein Raum wird alle Waldhauser Vereinsfahnen beherbergen. Hier könnte ein großer Fahnenschrank Platz finden. Die jetzigen Vereinsschränke sind teilweise zu hoch und würden auch in ihrer Gesamtheit kein einheitliches Bild abgeben, war man sich einig.

Der Mehrzweckraum im Obergeschoss soll in erster Linie als Schützenstand genutzt werden. Hier sind auch eine separate Küche sowie ein Tisch- und Stuhllager geplant. Der „Auswertraum“ und der Waffenraum sind ausschließlich für den Schützenverein da. Aber ansonsten sind die meisten alle Räume für alle Waldhauser Bürger gedacht. Ganz oben zur Ostseite hin wird eine Außentreppe entstehen, die auch als Fluchtweg in der Planung steht.

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