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Auch Ruhestörung und Diebstahl

Vandalismus und Drogen bei wilden Partys in Wasserburg – Polizei schnappt 40 Jugendliche

Am Parkplatz unter der Rampe traf sich am späten Freitag, 17. September, eine Gruppe von 40 Jugendlichen zum Feiern. Ein Teil benahm sich gehörig daneben und verwüstete ein Gartenhaus. Das Wochenende drauf sorgte dieselbe Clique am Innufer für Ärger.
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Am Parkplatz unter der Rampe traf sich am späten Freitag, 17. September, eine Gruppe von 40 Jugendlichen zum Feiern. Ein Teil benahm sich gehörig daneben und verwüstete ein Gartenhaus. Das Wochenende drauf sorgte dieselbe Clique am Innufer für Ärger.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Ladendiebstahl, Drogendelikte, Ruhestörung und ein verwüstetes Gartenhäuschen – so lautet die Bilanz nach zwei illegalen Partys von feiernden Jugendlichen in Wasserburg. Obwohl sie Reißaus nahmen, schnappte die Polizei 40 Mädels und Burschen. „Einige von ihnen haben jeglichen Anstand verloren“, sagt Christian Gollwitzer, stellvertretender Chef der Polizei Wasserburg.

Wasserburg – „Jugendliche, die sich treffen, sind kein Problem – solange sie sich anständig aufführen und die Corona-Beschränkungen beachten“, sagt Christian Gollwitzer, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Wasserburg über Partys an der Rampe und am Innufer. Zum zweiten Mal hat sich eine größere Gruppe von jungen Leuten mit einer Feier, die aus dem Ruder lief, keine Freunde bei Anwohnern und der Polizei gemacht. „Ein paar von denen haben jeglichen Anstand verloren“, so Gollwitzer im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.

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Der erste Vorfall spielte sich in der Zeit von Freitag, 17. September, 22 Uhr auf Samstag, 18. September, 1 Uhr am Parkplatz bei der Unterführung an der Rampe ab. Weil eine Ruhestörung gemeldet wurde, rückte eine Polizeistreife aus und traf 40 Jugendliche an. Die nahmen Reißaus, als der Dienstwagen ankam. Vier konnten die Beamten noch einfangen. Sie stammen aus dem Raum Wasserburg, aus Ebersberg und Rosenheim.

Gartenhaus aufgebrochen und verwüstet

Anschließend stellten die Beamten fest, dass ein Teil der Feierwütigen auch noch ein Gartenhaus aufgebrochen und Sachen beschädigt hatte. „Die haben drinnen und und draußen alles verwüstet. Da hört der Spaß auf. Wenn es um das Eigentum anderer Leute geht, ist Schluss mit lustig“, so Gollwitzer.

Nun gab es wieder so ein Ärgernis, diesmal am Freitag, 24. September. Die Polizei geht davon aus, dass es sich „im Kern“ um die selbe Gruppe handelt. Vorm Feiern am Innufer klauten einige der Jugendlichen beim Edeka Singer und beim Rewe-Markt alkoholische Getränke.

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Anschließend trafen sie sich mit Freunden auf Höhe der Staustufe, wo die Gruppe der Feiernden laut Polizeimeldung auf etwa 60 Personen anwuchs. Laute Musik drang aus mitgebrachten Lautsprechern.

„Auch hier hatten wir es wieder mit Vandalismus zu tun“, so Gollwitzer. Da die Beamten schon wussten, mit welchen Früchtchen sie es wahrscheinlich zu tun haben würden, rückten sie mit sechs Streifen an – mit Unterstützung der Zentralen Einsatzdienste Rosenheim.

Bei der Kontrolle wollten die Jugendlichen erneut abhauen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten rund 40 Mädels und Burschen erwischen – alle zwischen 16 und 18 Jahre alt. Sie wurden vernommen und die Täter der Ladendiebstähle identifiziert. Die Ermittlungen in Sachen „Langfinger“ übernimmt in diesem Fall die Kripo Rosenheim.

Auch „Brave“ laufen in der Gruppe vor der Polizei weg

Außerdem deckten die Einsatzkräfte vor Ort auch Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz auf. „Jetzt müssen wir auseinander klamüsern, wer was wann wie angestellt hat. Natürlich sind das nicht nur lauter ,Böse‘ “, sagt Gollwitzer augenzwinkernd. „Auch Brave laufen weg, wenn sich alle in Bewegung setzen und abhauen“. Gegen alle Feiernden wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

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Von einem „Hot-Spot“ als Party-Ort wolle er nicht sprechen. Das Problem sei in diesem Fall tatsächlich diese Gruppe. Wer sachdienliche Hinweise zu den Partys hat, soll sich bei der Polizei Wasserburg unter 0 80 71/9 17 70 melden.

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