Aus dem Gemeinderat

Uralte Linden in Grünthal werden saniert

Die Linde ist ein Zeichen für Frieden, Treue und Gerechtigkeit. In Deutschland ist sie – noch vor der Eiche – der meist besungene Baum. In Grünthal stehen am Friedhofseingang zwei stattliche Exemplare, die 300 Jahre alt sind. Nun steht eine Baumsanierung an.
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Die Linde ist ein Zeichen für Frieden, Treue und Gerechtigkeit. In Deutschland ist sie – noch vor der Eiche – der meist besungene Baum. In Grünthal stehen am Friedhofseingang zwei stattliche Exemplare, die 300 Jahre alt sind. Nun steht eine Baumsanierung an.
  • vonMarianne Fill
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300 Jahre alt sind die Linden, die den Eingang des Grünthaler Friedhofs flankieren. Um sie drehte sich eine Diskussion in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Nun sollen sie saniert werden.

Unterreit – „Die Linden gehören zum Dorf wie die Kirche“, sagte Bürgermeister Christian Seidl (FWG), „obwohl herunter fallende dürre Äste auch eine Gefahr für die Kirchenbesucher darstellen“. Demzufolge wurden zwei geprüfte Baumpfleger beauftragt, die Gesundheit der Linden zu begutachten. Da laut den Prüfern kein Pilzbefall festgestellt werden konnte, ist eine Sanierung der beiden Linden zu befürworten.

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Bei einer Baumsanierung wird unter anderem die verminderte Vitalität der Baumkrone behoben. Das bedeutet, der Totholzanteil und etwaiger Mistelbefall kommt weg,

Wer haftet?

Eventuell muss im Rahmen der „Durchforstung“ eine „Kronensicherung“ angebracht werden. Michael Robeis (FWG) fragte nach, wer die Schuld trage, wenn trotzdem etwas passieren würde. „Die Gemeinde“, so Seidl, „wird dann von der Grobfahrlässigkeit entbunden, es sei dann ein Versicherungsfall“.

Der Gemeinderat stimmte der Baumsanierung unisone zu, Kostenangebote werden eingeholt.

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