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Serie: Rückblick auf 2021 in der Wasserburger Zeitung (4)

Unwetter und ausgefallene Feste: Es war ein schwieriger Sommer im Wasserburger Land

Theater gab es im Sommer 2021 – hier auf dem Gelände der Essigfabrik – nur viele Feste mussten ausfallen.
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Theater gab es im Sommer 2021 – hier auf dem Gelände der Essigfabrik – nur viele Feste mussten ausfallen.
  • VonKatharina Heinz
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Der Sommer 2021 hatte zwei Seiten: Es kehrte ein wenig Normalität zurück, doch es tobte auch ein extremes Unwetter über das Wasserburger Land hinweg. Unser Rückblick Teil 4.

Wasserburg – Zügig voran geht es im Juni mit der Baustelle am südlichen Kreisel in der Burgau. Dort bekommt die Polizeiinspektion Wasserburg ihre neue Dienststelle. Nach nicht mal zwei Jahren Bauzeit soll der Neubau zum Jahresende bereit für den Einzug der Polizeibeamten sein. Das hat bekanntlich nicht geklappt, doch der Jahresrückblick der Wasserburger Zeitung zeigt, dass es auch im Sommer 2021 nicht einfach war, unter schwierigen Rahmenbedingungen einer Pandemie voranzukommen.

Für rund 6,4 Millionen Euro beinhaltet das Gebäude der neuen Polizeiinspektion unter anderem Dienstzimmer, eine Wache, Arrestzellen, Schulungszimmer sowie eine Wasch- und Wartungshalle für die Dienstfahrzeuge – ganz im Gegensatz zum bisherigen Dienststellen-Gebäude am Heisererplatz alles auf dem aktuellen Stand der Technik.

Neubau des neuen Großklinikums

Nur ein paar Kilometer weit entfernt wird ebenfalls gebaggert, wenn auch in etwas größerer Dimension. Dort entsteht seit 2016 für rund 240 Millionen Euro der Klinikneubau von kbo-Inn-Salzach-Klinikum und des Romed Klinikverbunds.

Der Sommer in Wasserburg bleibt von Corona gezeichnet. Öffnen die Restaurants und Cafés Ende Mai – zunächst unter „3-G“-Bedingungen mit Nachweispflicht - fallen weitere Traditionsveranstaltungen der Pandemie zum Opfer. So teilt der Theaterkreis Wasserburg mit, dass der Nachtflohmarkt im August ausfallen muss. Eine Planung sei unter den derzeit unklaren Bedingungen nicht möglich. Am Ende des Sommers werden auch das Weinfest, das Inndammfest und Co. nicht stattgefunden haben.

Auch das Städtische Museum muss wegen der Pandemie immer wieder schließen. Die Exponate entdecken kann man jetzt aber auch bei verschlossenen Türen. Anfang Juni geht die App „Museum Wasserburg“ an den Start. Mit ihr können Besucher das Museum virtuell erkunden, einzelne Ausstellungsstücke betrachten oder an einer Führung teilnehmen.

Kunst unter Corona-Bedingungen findet indes an der ehemaligen Essigfabrik statt, die in ihrem letzten Sommer noch einmal 120 Tage lang mit Leben gefüllt wird. Neben Graffiti-Kunst zeigt das Theater Wasserburg dort das Stück „Die Nashörner“ im Zirkuszelt. Und wer bei lauen Sommertemperaturen einfach gerne am Inndamm flaniert, findet Am Gries nun sogar Verpflegung „to go“: im „Bramburi“, Wasserburgs erstem Inn-Kiosk.

Der Juni startet traurig für die Redaktion der Wasserburger Zeitung: Karl Königbauer, Vollblut-Journalist und langjähriger leitender Redakteur, verunglückt tödlich bei einer Bergtour. Seine unaufgeregte Art und sachliche Berichterstattung haben bei seinen Kollegen und den Lesern nachhaltig Eindruck hinterlassen.

Doch auch einige gute Nachrichten gibt es im Juni zu vermelden. Etwa, dass die Wasserburger Busse ab Februar 2022 im Halbstundentakt fahren und die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden sollen. Oder, dass am Reitmehringer Bahnhof die Parkplätze für Fahrräder ausgeweitet werden. In zwei Etappen sollen Stellplätze für 122 Radl geschaffen werden – jetzt sind es gerade einmal 62.

Sturmtief zieht übers Wasserburger Land

Noch am alten Standort feiert die Klinik für Neurologie in Gabersee ihr 50. Jubiläum. Mit Eröffnung am 5. Juli 1971 war es die erste neurologische Klinik zwischen München und Salzburg. Rund 9 000 Patienten werden hier pro Jahr versorgt. 2022 soll der Umzug ins neue Klinik-Gebäude stattfinden.

Wintereinbruch im Sommer in Albaching.

Der Juni verabschiedet sich mit einem Donnerschlag: Ein Gewitter mit Hagelsturm fegt über die Region Wasserburg. Mit umgeknickten Bäumen, überfluteten Straßen und vernichteten Ernten zeigt die Natur ihre Gewalt – besonders betroffen die Region Albaching/ Rechtmehring.