„Unterstützung der Sportler war wichtig“

Josef Bräustetter Günster

Maitenbeth – Soziale Belange auch über die Gemeindegrenzen Maitenbeths hinaus zählten zu den Prioritäten des ehemaligen Gemeinderats Josef Bräustetter aus Maitenbeth.

Aktiv ist er in der Anzinger Initiative, die sich um Opfer aus dem noch verstrahlten Tschernobyl in der Ukraine kümmert. Seit Jahrzehnten stärken Kinder hier in Oberbayern ihr Immunsystem und erholen sich bei Gastfamilien. Heuer muss das aufgrund der Corona-Krise ausfallen.

Warum kam Bräustetter vor sechs Jahren in den Gemeinderat? „Bevor ich schimpfe, wollte ich lieber selber informiert sein“, fasste er für sich zusammen. Das hat dann doch den Blick dahingehend verändert, wie Entscheidungen zusammenkommen und es habe ihn dabei „überrascht, wie akkurat in der Verwaltung gearbeitet wird“. Zu seinen Themen zählte auch die Unterstützung des Sportvereins, „das lag mir immer am Herzen“. Mit beteiligt war er beim Anlegen des Maitenbether Kleeblatt-Radrundwegs. Nicht geglückt ist einiges im Straßenbau und die Flurneuordnung nördlich der Bundesstraße. Und schwierig war auch die kürzliche Kündigung der Trägerschaft beim Kindergarten. In der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes der Mittbachgruppe galt es bei einer Stimme Unterlegenheit die Interessen der Gemeinde zu vertreten und mit Isen Notwendiges auf den Weg zu bringen. Darunter der Kauf des alten Lagerhauses in Straßmaier oder das Planen eines neuen Brunnens.

Jetzt mit 65 Jahren wollte er nicht mehr kandidieren, vier Enkel sind auch wichtig, zudem habe er bei der Aufstellungsversammlung „viele Jüngere“ gesehen, da falle ihm der Abschied leichter. kg

Kommentare