Nachruf

Franz X. Mörtl

Unterreit – Eine große Trauergemeinde begleitete Franz X.

Mörtl zur letzten Ruhestätte, dabei waren auch die Fahnenabordnungen der Feuerwehr, der Schützen, der Marianischen Männerkongregation, des Gartenbauvereins und der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK).

Völlig unerwartet war Franz X. Mörtl mit 63 Jahren an Herzversagen verstorben. Als „Weber Xare“ war er weitum bekannt, lebte in den letzten Jahren etwas zurückgezogen und freute sich immer, wenn er von den Nachbarn für einen kurzen Ratsch besucht wurde. Der Verstorbene lebte auf, wenn ihn seine Kinder und besonders die sechs Enkelkinder besuchten. Seine Leidenschaften waren der Gemüse- und Obstgarten und die Arbeiten mit Holz und im Wald.

Das Elternhaus stand in Einharting, dort lebte er seit seiner Geburt am 25. Juni 1956 und wuchs hier mit der jüngeren Schwester auf. Nach der Schulzeit in Grünthal und Kraiburg erlernte er das Zimmererhandwerk in der naheliegenden Zimmerei Kobus. Auch nach der Lehre und dem Wehrdienst blieb er über 30 Jahre in der Zimmerei bis zu seiner Frühverrentung. Im Jahr 1982 trat er mit Maria Pichler aus Kronberg/Taufkirchen an den Traualtar. Der Ehe entstammen die Kinder Dominik, Martina und Regina.

Pfarrer Michael Seifert verglich in seiner Trauerrede den Verstorbenen mit dem Apostel Simon, der auch ein einfacher Mensch und Arbeiter war, wie eben der „Weber Xare“. fim

Kommentare