JAHRESVERSAMMLUNG DER WÄHLERGEMEINSCHAFT WEST

Unter dem Strich erfreuliche Entwicklung

Als Kassiererin verabschiedet wurde Andrea Hörmann, Nachfolger ist Franz Manzinger (Zweiter von links) mit WGW-Vorsitzendem, Richard Pointl und Stellvertreter Josef Schöberl.  re
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Als Kassiererin verabschiedet wurde Andrea Hörmann, Nachfolger ist Franz Manzinger (Zweiter von links) mit WGW-Vorsitzendem, Richard Pointl und Stellvertreter Josef Schöberl. re

Lob gab es bei der Jahresversammlung der Wählergemeinschaft Landkreis Mühldorf-West (WGW) für die fünf WGW-Kreisräte. Zufrieden zeigte man sich, dass es noch einen Zuschuss für die Sanierung des Haager Hallenbads gab.

Kirchdorf – Vorsitzender Richard Pointl aus Schwindegg erklärte auch, weshalb man im zurückliegenden Fasching nicht wie im Vorjahr einen Faschingswagen gestaltet habe. Das Thema, die B 15 neu, scheine, so Pointl, für viele seine Aktualität verloren zu haben, die WGW werde es aber aufmerksam im Auge behalten, „weil es unsere Region direkt betrifft“.

Franz Manzinger aus Rechtmehring rief in Erinnerung, dass für die Strecke durch den Landkreis Mühldorf zwar nur „weiterer Bedarf“ festgestellt worden sei, also kein Baurecht bestehe, aber Planungsrecht. Die aktuellen Regionalplanungen mit ihren Platzreservierungen ließen vermuten, dass die Linie über Stierberg bis Ramsau favorisiert werde, so Manzinger. Neu war für die Anwesenden, dass wegen Verfahrensfehlern bei der Planung für die Umfahrung Landshuts Beschwerde bei den EU-Behörden eingelegt wurde.

Im Blick hat die Wählergemeinschaft eine Veranstaltung mit dem Landeschef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, zu aktuellen Themen in der Mitte des Landkreises.

Fraktionssprecher und stellvertretender Vorsitzender der WGW, Josef Schöberl, gab, unterstützt von den Kreisräten Alois Meier aus Reichertsheim und Anton Lentner aus Lengmoos, einen Überblick über Beschlüsse und Vorhaben des Kreistages. Anerkennung fanden die Bemühungen, mehr Hausärzte in den ländlichen Raum zu bringen und die Feldgeschworenen angemessen zu entlohnen. Zufrieden zeigte man sich mit der Lösung, die doch noch für den gewünschten Zuschuss zur Sanierung des Haager Hallenbades gefunden wurde, wenngleich Anton Lentner den Landkreis als Sachaufwandsträger noch stärker in der Pflicht sah.

Positives Echo löste der Beschluss aus, die Müllgebühren für die nächsten Jahre stabil zu halten. An den geplanten Bau eines Kreisverkehrs bei der Kreuzung zweier Kreisstraßen bei Haunertsholzen nahe Niedertaufkirchen knüpfte man die Erwartung, dass auch für die gefährliche Kreuzung bei Rechtmehring ein Kreisverkehr geschaffen werde, wo ebenfalls zwei Kreisstraßen aufeinandertreffen. Für dort hatte die WGW schon vor Jahren einen Kreisverkehr beantragt.

Erfreuliche Entwicklung des Mühldorfer Krankenhauses

Die erfreuliche Entwicklung des Mühldorfer Krankenhauses fand allgemein Lob und Anerkennung. Schade nur, dass das Parkplatzproblem schwer zu lösen sei. Dieses Problem, so die anwesenden Haager Gemeinderäte, stelle sich für Haag nicht, sollte eine Erweiterung des Krankenhauses geplant werden, weil man darauf vorbereitet sei.

Kassiererin Andrea Hörmann konnte auf ein Guthaben der Wählergemeinschaft verweisen. Weil sie inzwischen nach Niederbayern verzogen ist, wurde einstimmig Franz Manzinger als Nachfolger gewählt. re

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