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Nach Verkehrsunfall

Im Koma in Paraguay: Schnaitsee bangt um Mathias Schifflechner - Woran der Heimflug scheitert

Das Krankenhaus in Paraguay, in dem Mathias Schifflechner liegt.
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Das Krankenhaus in Paraguay, in dem Mathias Schifflechner liegt.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Mathias Schifflechner aus Schnaitsee liegt nach einem Verkehrsunfall im Koma - im Krankenhaus in Paraguay. Dort ist die Versorgung sehr schlecht. Seine Familie will ihn nach Hause holen. Woran es scheitert.

Schnaitsee – Der Schnaitseer Mathias Schifflechner liegt nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall in Paraguay im Koma. Der 34-jährige Kfz-Mechaniker hat schwerste Kopfverletzungen und durch einen Schlag, den er durch den Unfall erlitten hat, ist auch das gesamte Nervensystem betroffen. Schifflechners Onkel, bei dem er sich in Südamerika aufhielt, wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt.

Uwe Wirth aus Schnaitsee, Stiefvater von Mathias Schifflechner, möchte seinen Sohn und seinen Schwager unbedingt wieder nach Hause holen – vor allem weil die medizinische Versorgung in Paraguay nicht gewährleistet sei, so Wirth.

Der Schnaitseer Mathias Schifflechner im Krankenhaus in Paraguy.

Das gehe nicht sofort, da sich sein Stiefsohn so weit erholen müsse, dass sein Zustand eine Heimreise zulasse, doch der Flug alleine wäre sehr teuer. „Es kommen hohe Kosten auf uns zu. Die Heimreise wird rund 40.000 Euro kosten“, sagt er. Außerdem würde danach der Umbau der Wohnung anstehen. „Mein Sohn Mathias wird ein Pflegefall bleiben. Also muss ich die Wohnung barrierefrei umgestalten“, berichtet der Schnaitseer. „Ich weiß nicht, wie es weitergeht“, gesteht er verzweifelt.

Bereits 2005 habe Wirth schon ein großes Unglück ereilt. Sein Elternhaus sei durch eine Gasexplosion zerstört worden. Er hätte damals ohne Unterstützung das Haus wieder aufgebaut. Zudem habe er nach einem Arbeitsunfall 2008 selbst große gesundheitliche Schwierigkeiten. „Wenn ich es so sagen darf, ich bin am Ende. Wir brauchen Hilfe. Eigentlich mag ich das überhaupt nicht – wenn ich um etwas bitten muss – aber mir bleibt keine andere Wahl mehr: Bitte helft uns“, appelliert der Stiefvater.

Der Hilferuf ist in Schnaitsee bereits angekommen. Beim Edeka Scherer in stehen Spendenboxen an der Kasse, außerdem spende das Unternehmen von jedem verkauften König-Ludwig-Brot einen Euro für die Rückholaktion für Mathias Schifflechner. Als weiterer Anlaufpunkt steht der Sozialfonds der Gemeinde zur Verfügung. Spenden an das Konto: DE 75 7115 2680 0030 0346 31, Verwendungszweck „Mathias Schifflechner“.

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