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...und Äktschn!

Enzo de Tursi ist mit Ehrgeiz dabei: „Wir sind hier an der Pforte von Wasserburg – wir müssen was anbieten.“

Wasserburg – Der Dornröschenschlaf ist vorbei, jetzt wacht der Bruck’n Wirt wieder auf.

Und wie! Enzo de Tursi – er war knapp fünf Jahre Pächter im Badria – startet am Monatsende neu in der Gaststätte an der Innbrücke. Doch bevor es soweit ist, dient sie als Kulisse für einen Fernsehfilm.

Aufmerksame Passanten haben schon seit Wochen beobachten können, dass sich im Bruck’n Wirt wieder Leben regt – der Innenbereich wurde völlig neu gestaltet, dutzende Flaschen mit edlen Tropfen zieren den mit edlem Holz ausgestatteten Thekenbereich.

Für de Tursi wird mit der Übernahme der Wirtschaft ein Traum wahr: „Ich bin fünf Jahre dran vorbeigegangen und hab‘ mir immer gedacht: So ein schönes Lokal.“ Ihm habe es leidgetan, dass bisher „nicht das richtige Konzept dafür entwickelt wurde“. Seine Idee geht nun in Richtung eines „lockeren, lässigen Objekts“ – mit vielfältigem Angebot, das an Urlaub erinnert, mit Wein, Eis, Kuchen und Kaffee. Wie es sich für einen Italiener gehört, stehen als Mahlzeiten vor allem Pizza und Pasta auf der Speisekarte. Bei den Preisen will de Tursi auf jeden Fall im Rahmen bleiben: „Ich will die Leute nicht dafür bestrafen, dass hier ein Fluss vorbeifließt.“ Der Cappuccino soll „ganz normal“ 2,50 Euro kosten, ein 0,5-Liter-Getränk 2,60 Euro. Am 27. Oktober geht es los. De Tursi ist mit Ehrgeiz dabei: „Wir sind hier an der Pforte von Wasserburg – wir müssen was anbieten.“ Gleichzeitig bittet er um Nachsicht, wenn am Anfang nicht alles perfekt läuft.

Für mehrere Tage hat de Tursi seine Gaststätte – sie gehört der Sparkasse – aber erst einmal für eine ZDF-Produktion zur Verfügung gestellt. „Ein Produzent ist auf mich zugekommen, wir haben uns ganz schnell angefreundet. Er war mir sofort sympathisch, und er hat mir eine Rolle in seinem Film gegeben.“ Das Stück, das auch in Wasserburg gedreht wird, heißt „Hannes“ – ein Dokumentarfilm über Motorradfahrer. „Das ging alles ganz schnell für mich“, erzählt de Tursi. So genau kann er nicht über das TV-Projekt Bescheid wissen, hatte er doch zuletzt mit der Eröffnung des neuen Lokals genug um die Ohren. Aber er ist überglücklich, dass der Film zum Teil in seiner neuen Wirkungsstätte gedreht wird, und zwar am kommenden Montag, Dienstag und Donnerstag. Das Drehbuch sieht vor, einen Raum für eine große Weihnachtsfeier zu schmücken, in einem anderen wird eine Silvesterparty gefeiert. Draußen wird am Montag ein großer Weihnachtbaum aufgestellt.

Dreharbeiten: Draußen wird am Montag ein großer Weihnachtbaum aufgestellt

Danach geht es im Studio in München-Unterföhring weiter. „Dort bin ich in einer bestimmten Szene als Schauspieler engagiert, zusammen mit meiner 50 Jahre alten roten Ape“, erzählt de Tursi. Ape – damit meint er sein kultiges italienisches Piaggio-Dreirad. Und bringt der Gastwirt genug Talent für seine Rolle mit? Da hat der extrovertierte Mann aus Kalabrien überhaupt keine Sorge. „Es ist besser, sich nicht zu viele Gedanken zu machen, man muss ganz ehrlich rüberkommen.“ Ausgestrahlt werden soll der Film in einem Jahr.

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