Bargeld im Briefkasten

Unbekannter schenkt Waldhauser Feuerwehr 2000 Euro für einen Defibrillator

Kommandant Stefan Randlinger (links) und Vorsitzender Robert Urbauer vor der Installation des Defibrillators im Einsatzfahrzeug.
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Kommandant Stefan Randlinger (links) und Vorsitzender Robert Urbauer vor der Installation des Defibrillators im Einsatzfahrzeug.
  • vonJosef Unterforsthuber
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Ein Herz für die Feuerwehr in Waldhausen hatte ein anonymer Spende. Er legte „heimlich“ 2000 Euro in bar in den Briefkasten der Floriansjünger. Die staunten nicht schlecht und freuten sich, dass sie mit dem „unverhofften Weihnachtsgeld“ einen Defibrillator anschaffen können.

Waldhausen – Ein Herz für die Feuerwehr in Waldhausen hatte ein anonymer Spende. Er legte „heimlich“ 2000 Euro in bar in den Briefkasten der Floriansjünger. Die staunten nicht schlecht und freuten sich, dass sie mit dem „unverhofften Weihnachtsgeld“ einen Defibrillator anschaffen können.

Scheine lagen im Postkasten

„Wir danken dem Spender sehr herzlich für diese enorme Summe“, sagen Vorsitzender Robert Urbauer und Kommandant Stefan Randlinger.

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Die Spende war bar in ihrem Postkasten deponiert – zusammen mit einem Brieflein des Wohltäters, der die Anschaffung des elektronischen Lebensretters angeregt hatte. Zusätzlich spendete Georg Lederer aus der Kreuzstraße weitere 500 Euro, die in den Kauf des „medizinischen Schockgebers“ flossen.

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Das Gerät kommt als Sofortmaßnahme bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen zum Einsatz. Um den Defi fachmännisch anwenden zu können, wurden einige Feuerwehrler als „Multiplikatoren“ geschult, um das Wissen fachgerecht untereinander weiterzugeben.

Das Gerät wird auf dem Erstangriffs-Fahrzeug verladen und ist somit immer griffbereit bei allen Einsätzen dabei. Im Rahmen der Installation im Wagen dankten Vorsitzender Urbauer und Kommandant Randlinger den Unterstützern, die mit dem Geldsegen für vorweihnachtliche Freude unter den Feuerwehrlern sorgte.

Elektronischer Lebensretter an Board

„Toll ist, dass uns die Firma Stryker den LifePak 1000 so schnell geliefert hat. Eine prima Einweisung in die Handhabung des Gerätes gab es von Helmut Frank vom BRK Traunstein.“ Jetzt habe man einen elektronischen Helfer an Board, der durchaus bei Einsätzen Leben retten könne.

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