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AUS DEM SCHNAITSEER GEMEINDERAT

Umbaukosten für das neue Kinderhaus in Waldhausen sind auf 2,9 Millionen Euro gewachsen

Der Bewuchs im Süden des neuen Kinderhauses vor der Turnhalle (im Hintergrund) soll erhalten werden.
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Der Bewuchs im Süden des neuen Kinderhauses vor der Turnhalle (im Hintergrund) soll erhalten werden.
  • VonJosef Unterforsthuber
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In Waldhausen wird aus einer Schule ein 6-gruppiges Kinderhaus. Gegenüber der ersten Schätzung erhöhen sich die Kosten aktuell um rund 350.000 Euro, so war im Schnaitseer Gemeinderat zu hören.Auch deshalb hatten die Gemeinderäte die Kosten weiterer Baumaßnahmen bei ihrer Beratung immer mit im Blick.

Schnaitsee – Laut der aktuellen Planung vom Planungsbüro Strasser wird das Kinderhaus in Waldhausen Gesamtkosten von rund 2,9 Millionen Euro verschlingen. Michael Mayer nannte die Zahlen in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Schnaitsee und bestätigte damit: Gegenüber der ersten Schätzung erhöhen sich die Kosten um rund 350.000 Euro. „Aber ein Neubau für sechs Betreuungsgruppen würde rund sechs Millionen kosten“, machte der Planer deutlich. Im Laufe der Sitzung hatten die Gemeinderäte die Kostensteigerung immer mit im Blick und diskutierten mögliche Baumaßnahmen auch unter diesem Aspekt.

Das kleinere Übel gewählt

Bei der Vorstellung konstatierte Mayer, dass die Grundrisse im Haus wie gehabt bleiben. „Lediglich sicherheitsrelevante Positionen müssen verändert werden.“ Außenplaner Peter Rubeck stellte die Gestaltung der Freiflächen an der Nord-, Ost- und Südseite vor.

Nach längerer Diskussion entschied sich der Rat bei Gegenstimmen von Josef Oberleitner und Fritz Graßl (beide offene CSU-Liste) für die Kompletteinhausung des Treppenhauses an der Südostseite. Dabei standen nicht nur die Mehrkosten von 55.000 Euro in der Kritik, sondern auch das Aussehen. „Schön ist keine Variante, eher schon optisch katastrophal“ monierte Fritz Erl (Offene CSU-Liste). Die beiden Bürgermeisterstellvertreter Franz Rieperdinger (ÜWG) und Anita Meisl (Offene CSU-Liste) konstatierten dazu: „Da müssen wir halt das kleinere Übel nehmen.“ Ergebnis 13 zu 2.

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Noch differenzierter war die Diskussion und das Abstimmungsergebnis zum Austausch der der bestehenden Fenster durch bodentief verglaste Türen bei vier Gruppennebenräumen. Hier war zwar die vorteilhafte Gestaltung unbestritten, aber die Mehrkosten von 26 500 Euro leuchteten nicht ein. Quer durch die Gruppierungen kam mit 8 zu 7 Stimmen ein Entscheid für den Austausch zustande.

Bei den weiteren drei Abstimmungen war das Ergebnis jeweils einstimmig. So zum Materialkonzept für den Innenbereich, für die vorgestellte Gestaltung der Freianlagen und zur Zustimmung der Gesamtbaumaßnahme. Der Rat beauftragte die Verwaltung den so lautenden Bauantrag und den Förderantrag zu stellen. Zu dem Platz auf der Südseite des Kinderhauses soll auf alle Fälle gewährleistet sein, dass Waldhauser Kinder und Jugendliche die Spielgelegenheiten weiter nützen können.

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Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) hob hervor, dass die Gemeinde eine Heimat für 6 Kindertagesgruppen ohne jegliche Grundversiegelung schaffe. Laut optimalen Verlauf könnte Ende 2022 die Nutzungsaufnahme starten.

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