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Benefizkonzert

„Welle der Hilfsbereitschaft“ für die Ukraine: Garser Konzert voller Erfolg

Der Altar wurde extra für das Konzert in der Garser Pfarrkirche beiseite geräumt.
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Der Altar wurde extra für das Konzert in der Garser Pfarrkirche beiseite geräumt.
  • VonBruno Münch
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Die Garser Pfarrkirche war beim Benefizkonzert für die Ukraine voll besetzt. So viel wurde gespendet.

Gars – Ein Benefizkonzert für die Ukraine führte so viele Besucher aus Nah und Fern in die Pfarrkirche Gars, dass diese bis fast auf den letzten Platz besetzt war. Ihre Entscheidung für das Konzert im Kirchenraum trotz herrlichen Sommerwetters mussten sie wahrlich nicht bereuen, denn was etwa sechzig Sänger und Instrumentalisten zu bieten hatten, konnte sich hören und sehen lassen.

Ein stattlicher Chor, bestehend aus dem Kirchenchor Gars und verstärkt durch befreundete Sängerinnen, Sänger, Gesangssolisten und Instrumentalisten aus dem Umfeld des Augsburger Leopold-Mozart-Zentrums sowie Streicherinnen und Streicher aus der Musikschule Mühldorf mit ihrem Lehrer Maximilian Fandrey füllten den gesamten Chorraum.

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Unter der Gesamtleitung von Matthias Linke, dem Dirigenten des Chiemgau-Orchesters, kamen sakrale Werke zur Aufführung: Um Mozarts Krönungsmesse herum gruppiert waren zwei Sologesänge aus den geistlichen Vokalwerken „Elias“ und „Lauda Sion“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, der Choral „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Bach sowie ein Chorsatz von Lorenz Maierhofer.

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Zum Auftakt füllten festlich – barocke Töne stilgerecht den barocken Kirchenraum: Streicher, Bläser und Orgel intonierten Telemanns Ouvertüre-Suite, in der die ventillosen Barocktrompeten und Naturhörner akustische Glanzlichter setzten. Struktur bekam das Programm durch das Ordinarium der Krönungsmesse und durch meditative Texte, vorgetragen und auf den Punkt gebracht von Pater P. Ulrich Bednara: „Wir beten, dass Versöhnung den Hass entwaffnet, Frieden den Krieg besiegt und Hoffnung die Verzweiflung überwindet“. Ganz in diesem Sinne informierten Generaloberin Schwester Margret Obereder und Schwester Oksana Pelekh aus der Ukraine über die Ukraine-Hilfsaktionen der Garser Missionsschwestern für die unter den Kriegsfolgen leidenden Menschen. Sie bedankten sich für die Solidarität und „Welle der Hilfsbereitschaft“, die sie spürten: „Musik wie diese heute verbindet über alle Grenzen hinweg und ist ein wunderbares Mittel, dies auszudrücken und Hoffnung zu schenken!“

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In ihrem Schlusswort bedankte sich Organisatorin Ursula Kebinger beim Dirigenten, den Solisten, allen Mitwirkenden, den Sponsoren sowie bei den Besuchern für großen Beifall und die Spenden. Wie zu erfahren war, betrug der Reinerlös des Konzerts 2.705 Euro.