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Nach dem Auszug

Überraschung in Wasserburg: So könnte die alte RoMed-Klinik vor dem Abriss genutzt werden

Das Klinikgelände (rechts): Das Krankenhaus-Altgebäude (rechts Mitte) soll nach dem Auszug im Herbst abgerissen werden, bis es soweit ist, gäbe es noch eine Option für eine Übergangslösung.
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Das Klinikgelände (rechts): Das Krankenhaus-Altgebäude (rechts Mitte) soll nach dem Auszug im Herbst abgerissen werden, bis es soweit ist, gäbe es noch eine Option für eine Übergangslösung.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Im Herbst wird die RoMed-Klinik Wasserburg in den gemeinsamen Neubau mit dem Inn-Salzach-Klinikum ziehen. Vor dem Abriss des Altgebäudes deutet sich jetzt eine überraschende Möglichkeit für eine Übergangslösung an.

Wasserburg – Am Mittwoch, 18. Mai, ist, wie berichtet, die Eröffnung des gemeinsamen Neubaus von RoMed-Klinik und kbo-Inn-Salzach-Klinikum (ISK) in Gabersee. Ministerpräsident Dr. Markus Söder kommt zur Einweihung. Die Romed-Klinik Wasserburg zieht im Herbst in den Neubau ein. Danach steht das Altgebäude leer. Jetzt deutet sich eine mögliche Übergangslösung an: Beim Landkreis als Eigentümer gibt es die grundsätzliche Überlegung, das Gebäude nach dem Auszug eventuell als Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine zu nutzen. Dies bestätigt die Pressesprecherin des Landratsamtes, Ina Krug, auf Anfrage.

Ob noch Bedarf besteht ist fraglich

Fraglich sei jedoch, ob diese Unterkunftsmöglichkeiten im Oktober/November, wenn der Auszug von RoMed erfolgt sein soll, nach wie vor notwendig seien. Ob dann noch immer Bedarf für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine bestehe, „wird die Entwicklung des Krieges zeigen“, so Krug. Aussagen könnten derzeit nicht getroffen werden, schließlich laufe die Klinik bis zum Auszugstermin im Vollbetrieb. Wie sich die Situation danach darstelle, „wäre im Moment reine Spekulation“.

Bürgermeister Michael Kölbl zeigt „volles Verständnis“ für die Überlegungen. Das Klinikgebäude biete sich aufgrund der Aufteilung in viele Einzel- und Mehrbettzimmer mit Sanitäranlagen, Küche und Garten für eine solche Nutzung an. „Der Landkreis hat die Unterstützung der Stadt“, sagt Kölbl auf Anfrage. Grundsätzlich steht fest: Die alte Klinik wird nach dem Auszug von RoMed nicht stehenbleiben, sondern langfristig gesehen abgerissen. Auf dem Gelände soll nach ersten Überlegungen ein neues Wohnquartier entstehen – eventuell unter Einbeziehung der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises. Derzeit ermittelt das Landratsamt die eigenen Raumbedarfe, berichtet Kölbl aus einem Gespräch mit Landrat Otto Lederer. Auch die Stadt habe großes Interesse an einer Nutzung des Geländes für Wohnzwecke – auch mit sozialer Förderung und im Geschossbau.

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Der Stadtrat hat schon mehrfach darauf gedrängt, in Vorplanungen einzusteigen, denn die Wohnungsnot ist groß. So einfach ist es jedoch nicht, denn die alte Klinik ist infrastrukturell noch mit anderen Einrichtungen verbunden. Auf dem Gelände gibt es auch zwei Krankenpflegefachschulen, ein Wohnheim, Praxen, eine Turnhalle und das Hebammenhaus.

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