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Meisterschaft in der A-Klasse

Große Meisterfeier beim TSV Schnaitsee mit Pokal und Cheerleadern

Fastenprediger Bruder Thomas (Schachner) fand launige Worte zur Meisterschaft des TSV Schnaitsee.
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Fastenprediger Bruder Thomas (Schachner) fand launige Worte zur Meisterschaft des TSV Schnaitsee.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Das war schon ein besonderes Fest auf dem Schnaitseer Sportplatz und eine heiße Nacht in der Ortsmitte. Das brauchte aber nicht zu wundern, denn schließlich ist es schon 19 Jahre her, dass der TSV die letzte Meisterschaft in der A-Klasse feiern durfte.

Schnaitsee – Nach dem 8:0 Sieg gegen den FC Traunreut überreichte Spielgruppenleiter Alexander Hübner den Meisterpokal an den Schnaitseer Spielführer Dominik Herbst. Zuvor hatten die Gäste schon beim Einlaufen dem Meister mit einem Spalier gratuliert.

200 Gäste jubelten ohne Ende

Danach kannte der Jubel der Spieler und ihrer über 200 Gäste keine Grenzen mehr. Der letzte Aufstiegstrainer Fritz Graßl führte als Humorist durch das Programm. Da wurde es bunt und laut als die Cheerleader der Volleyballerinen ihren Ehrentanz für die Fußballer aufführten. In ihrer Hymne fanden sie auch die Begründung für die guten Leistungen: „Das Bier bringt die Kraft“.

Die Meistermannschaft des TSV Schnaitsee mit dem Pokal des Fußballverbandes.

Im offiziellen Akt ehrten die Abteilungsleitung und die Vorstandschaft Toni Lamprecht, der mit bisher 666 Spielen einen echten Rekord in der FA aufgestellt hatte. Zudem wurde der bisherige Betreuer der „Zweiten“ Philipp Unterforsthuber verabschiedet und die „Edelfanfrau“ schlechthin mit Blumen ausgezeichnet. Annette, die Frau von Erfolgstrainer Markus Sonnenhuber hatte in der abgelaufenen Saison kein Spiel der Ersten und auch fast kein Spiel der Zweiten versäumt.

„Einfach megageil was bei uns im TSV los ist.“

Die Vorsitzenden Günther Edlmann und Eric Löffelmann, der selber auch ein Meisterspieler ist, nannte es „einfach megageil was bei uns im TSV los ist.“

Führten einen Ehrentanz auf: die Cheerleader der Volleyballerinnen.

Sie dankten aber auch der Abteilungsleitung mit Florian Jellbauer, Jürgen Edlmann und John Heistrachen, sowie den beiden Platzwarten Peter Lamprecht und Hans Wimmer für ihren Einsatz, der auch ein Garant des Erfolges ist.

Nicht enden wollende Lachsalven erntete Fastenprediger Bruder Thomas (Schachner). Er berichtete von Ängsten der Fans, dass heuer die A-Klasse nach den guten Ergebnissen in der Vorbereitung nicht gehalten werden könnte. Aber nach der Auftaktniederlage in Feichten konnten sich alle wieder ruhig zurücklehnen. „Aber nach Siegen über Siegen wurden die Gesichter immer länger und die Aufstiegsangst ging um. Und jetzt haben wir den Salat. Jetzt müssen wir nicht nur die A-Klasse nach oben verlassen, sondern haben ausdrücklich bewiesen: Die Nummer 1 der Gmoa sind wir.“ Die mit feiernden Bürgermeister Thomas Schmidinger und Franz Rieperdinger, beide selbe Schnaitseer Fußball-Urgesteine, wurden aufgefordert, die Infrastruktur auf dem Weg zum Profitum muss verbessert werden. „Da muss jetzt ein großes Entmüdungsbecken her.“

Triumphmarsch in die Ortsmitte

Nach langem Applaus für den Prediger wurde die Meistermannschaft auf den Balkon gerufen und die überdimensionale Meisterschale überreicht. In einem langen Triumphmarsch zogen die Gladiatoren in die Schnaitseer Stadtmitte. Diese wurde zur Feiermeile und gar manchen Spieler konnte man auch nach Tagesanbruch irgendwo sitzen und von der Kreisklasse träumen sehen.

Spielgruppenleiter Alexander Hübner überreicht den Meisterpokal an Spielführer Dominik Herbst.

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