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Haushaltsentwicklung

Trotz Corona: Pfaffing erwartet hohe Einnahmen aus der Gewerbesteuer

Auf dem Dach des Pfaffinger Feuerwehrhauses soll künftig eine Fotovoltaikanlage Strom erzeugen. Dafür steht Geld im Haushalt bereit.
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Auf dem Dach des Pfaffinger Feuerwehrhauses soll künftig eine Fotovoltaikanlage Strom erzeugen. Dafür steht Geld im Haushalt bereit.
  • VonKarlheinz Günster
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Überraschungen gibt es bei der Haushaltsentwicklung in Pfaffing – im positiven Sinne.

Pfaffing – Wie sieht der aktuelle Haushalt der Gemeinde Pfaffing aus? Und wie entwickeln sich die Zahlen? Pfaffings Kämmerer Bernhard Koblechner gab den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung einen Überblick. Demnach wird es einen Überschuss geben, denn die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind bei einem Planansatz von 1,4 Millionen Euro jetzt schon besser als angenommen, berichtete er. Sie könnten um gut 600.000 Euro darüberliegen.

Corona sorgt für weniger Mieteinnahmen

Direkte Auswirkungen, wenn auch nicht große, hätten die Corona-Maßnahmen auf die Sporthalle, deren Mieteinnahmen bei geplanten 73.000 Euro um 15.000 Euro zurückgingen. Andererseits erreichen auch die Reinigungskosten mit 4200 Euro nur noch die Hälfte.

Noch stehen Einnahmen aus Bauland- und Gewerbegrundstücksverkäufen als Ansatz in Höhe von insgesamt 710.000 Euro im Haushalt. Geld sei hingegen schon in den Glasfaseranschluss des Rathauses geflossen, in Ausrüstungen der Feuerwehr, den Dachgeschossausbau der Schule, die Sanierung und die Außenanlagen des evangelischen Kindergartens.

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Auch in die neue vierte Gruppe im katholischen Kindergarten, in den Erwerb von Bauland, den Kauf von Straßengrund sowie Straßen- und Kanalsanierungen sei investiert worden.

Zur Finanzierung des Haushaltes ist eine Rücklagenentnahme von 4,1 Millionen Euro vorgesehen. Gemeinderat Günther Tarantik (FWF) fragte, wer die Kosten für Reparaturen der Straßenbeleuchtung übernehme. Das erledige in der Regel der Stromlieferant selber, war die Antwort.

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Tobias Forstner (ÜWG) stimmte zu, „nicht alle Investitionen auf Teufel komm raus jetzt durchzuführen.“ In dieser besonderen Zeit dürfe sich die Gemeinde ausgleichend verhalten, etwa wenn die Betriebe bereits ausgelastet seien.

Der Rat nahm die Zahlen zur Kenntnis, einen entsprechenden Beschluss gab es nicht.

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