Trotz Corona keine Einbrüche bei der Gewerbesteuer in Wasserburg

Die Finanzlage der Stadt Wasserburg ist – noch – nicht betroffen durch die Wirtschaftskrise. Die Gewerbesteuereinnahmen sind im Plan, nur beim Einkommenssteueranteil ist die Kurzarbeit zu spüren.
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Die Finanzlage der Stadt Wasserburg ist – noch – nicht betroffen durch die Wirtschaftskrise. Die Gewerbesteuereinnahmen sind im Plan, nur beim Einkommenssteueranteil ist die Kurzarbeit zu spüren.

Diese gute Nachricht gibt es im Corona-Jahr 2020 wohl nur in wenigen Kommunen: Bisher hat die Stadt Wasserburg die Auswirkungen der Wirtschaftskrise kaum zu spüren bekommen.

Wasserburg – Während die Stadt Rosenheim aufgrund eines Einnahmeeinbruchs als Folge der Corona-Krise gerade erst eine Haushaltssperre aufheben konnte, muss sich die Stadt Wasserburg keine Sorgen über die Finanzlage machen. Die Haushaltsentwicklung im Corona-Jahr 2020 verläuft bisher nach Plan, berichtete Kämmerer Konrad Doser im Stadtrat. Es habe noch keine großen Einbußen bei den Gewerbesteuereinnahmen gegeben. Der Ansatz von 14 Millionen Euro werde sogar um zwei Millionen übertroffen. Die Betriebe hätten bei ihren Vorauszahlungen bisher nicht gekürzt. Damit sei Wasserburg eine der wenigen Kommunen in Deutschland, die – bisher – ohne Blessuren aus der Krise herausgekommen seien.

Nur bei der Einkommenssteuerbeteiligung – zweitwichtigste Einnahmequelle – sind die Auswirkungen der Pandemie zu spüren: Im ersten und zweiten Quartal nahm die Kommune nach Informationen von Doser 377.000 Euro weniger ein als vorgesehen – eine Folge der Kurzarbeit.

Im Rekordhaushalt für 2020 waren 13 Millionen Euro Gewerbesteuer und 8,3 Millionen Euro Einkommenssteueranteil eingeplant. duc

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