Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gemeinderat gibt finanziellen Zuschuss

Trotz Corona: Herbstmarkt in Haag findet statt

Vor zwei Jahren zog die Werbegemeinschaft „Haag aktiv“ eine positive Bilanz über den Herbstmarkt: Das Konzept zur Wiederbelebung der Haager Märkte ging damals auf.
+
Vor zwei Jahren zog die Werbegemeinschaft „Haag aktiv“ eine positive Bilanz über den Herbstmarkt: Das Konzept zur Wiederbelebung der Haager Märkte ging damals auf.
  • VonLudwig Meindl
    schließen

Es schaut so aus, als ob es heuer doch noch zu einem Marktgeschehen in Haag kommt. Nach den Absagen des Frühlings- und Pfingtsmarktes kündigt „Haag aktiv“-Chef Thomas Sax nunf für 19. September den Herbstmarkt an. Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats beschloss 3500 Euro Unterstützung zu geben.

Haag – Seit Februar schon liegt ein Antrag des Werberings „Haag aktiv“ vor, die im Jahr 2021 stattfindenden Märkte sollten mit einem Betrag von 2500 Euro jeweils durch die Gemeinde bezuschusst werden. Daraufhin fielen sowohl Frühlings- wie auch Pfingstmarkt den Verordnungen zum Opfer. „Der Herbstmarkt kann stattfinden“, verkündete Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) zur Sitzung des Verwaltungs- und Kulturausschusses im Bürgersaal. Auch die Behörden hätten grünes Licht gegeben.

Gemeinderat: Was ist mit dem Rest des zugesagten Zuschusses?

Der Gemeinderat hatte bereits zu den ausgefallenen Vormärkten die Zusicherung über die Höhe des Zuschusses beschlossen. Unklar schien es den Räten, ob sich dieser nicht in Anspruch genommene Zuschuss nun summiere. „Das sind jetzt 7500 Euro für ‚Haag aktiv‘“, so Dritter Bürgermeister Dr. Florian Haas (PWG). Egon Barlag (Freie Wähler) vermutete, der Betrag sei „weitergeschoben“, nicht „kumuliert“, räumte aber im gleichen Moment ein: „Die 7500 Euro sind ‚Haag aktiv‘ zu vergönnen.“ Interessant sei ja, wie viele Leute zum Markt kommen werden.

Lesen Sie auch: Herbstmarkt in Corona-Zeiten: Haager beweisen Mut und haben Erfolg

„Die Summe stünde ihnen zu“, so Schätz. Die Räte könnten aber auch deckeln. Jedenfalls werde nur nach vorgewiesenen Ausgabebelegen abgerechnet und Geld von der Gemeinde abgerufen.

Werbegemeinschaft erhielt bereits 50.000 Euro Pandemie-Unterstützung

Bernd Schneider (CSU) dachte, bei der vom Gemeinderat zugewiesenen Unterstützungssumme von 50.000 Euro an die Gewerbetreibenden seien die Märkte inbegriffen. Das definierte die Bürgermeisterin als eine „allgemeine Unterstützung“ zur Pandemiezeit. Dazu zählten das Gutscheinsystem, Werbeaktionen und „zusätzlicher Aufwand“. Die Verrechnungsnachweise erhalte die Gemeinde.

Das könnte Sie auch interessieren: Marketingfrau kritisiert „Haag aktiv“: 50.000 Euro Steuergelder für „alte Hüte ausgegeben“

An den zugestandenen Sondereinkaufstag und die zitierten 50.000 Euro erinnerte ebenfalls Klaus Breitreiner und forderte „Haag aktiv“ auf: „Die sollen jetzt endlich was machen, bevor wir noch mehr Geld ausgeben.“ Vieles sei nicht umsetzbar gewesen, konterte Schätz und stellte klar: „Wir haben immer ausgelotet, was möglich ist.“ Für die von oben verordneten Ausfälle könne „Haag aktiv“ nichts.

Zuschuss von 3500 Euro

Bei den 50.000 Euro habe es sich „um ganz andere Maßnahmen zur Krise“ gehandelt, bestätigte Dritter Bürgermeister Haas. Das Geld solle „themen- und aufwandsbezogen“ verwendet werden. Siegfried Meier (SPD) erinnerte seine Gemeinderatskollegen daran, dass sie immer gesagt hätten, die heimische Wirtschaft sei zu unterstützen. Jetzt sei das plötzlich zuviel Geld: „Machen wir eine Rolle rückwärts?“ Sparen sei richtig, die Gemeinde dürfe aber auch nicht kleinlich sein, sie solle „Haag aktiv“ vielmehr „einen guten und großen Spielraum“ bieten.

So erging der Beschluss mit fünf Befürwortungen gegen eine Stimme von Meier für die generelle Unterstützung der Märkte mit 2500 Euro. Für den kommenden Herbstmarkt soll es wegen der ausgefallenen Summen 3500 Euro geben.

Mehr zum Thema

Kommentare