Trotz Corona: 150 Gläubige treffen sich in Schnaitsee im Zeichen der Gottesmutter

An der Statue der Gottesmutter feierten weit über 150 Gläubige des Pfarrverbandes einen beeindruckenden Gottesdienst.
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An der Statue der Gottesmutter feierten weit über 150 Gläubige des Pfarrverbandes einen beeindruckenden Gottesdienst.

Schnaitsee – „Wir alle zusammen sehnten wir uns nach den schweren Wochen der Isolation, endlich wieder eine Messe feiern zu können, bei der alle Mitglieder des Pfarrverbands Schnaitsee eingeladen sind“, freute sich Pfarrer Georg Schinagl zu Beginn des ersten Pfarrverbandsgottesdienstes an der Marienstatue in Gumpertsham.

Der Einladung waren bei optimalem Wetter gut über 150 Gläubige gefolgt.

Der Pfarrer dankte der Familie Scherer, dass an dem Art, an dem noch vor wenigen Monaten ein Feuer gewütet hatte, wieder ein Gottesdienst gefeiert werden kann. In der Predigt wies Schinagl auf das Angelusläuten hin, das jeden Tag auffordert den „Engel des Herrn“ zu beten. „Dieses Angelusläuten soll für uns auch ein Zeichen zum Innehalten sein. Es erinnert uns daran, dass Gott uns anspricht und dass er zeigt, wie gern er uns hat.“ An der Statue der Gottesmutter werde daran erinnert, „wie feinfühlig uns Maria hinweist, Gottes Botschaft zu hören“. Der Pfarrer betonte auch, dass die Menschen in der Corona-Zeit vom sonst üblichen rasanten Tempo des Alltags abgesehen hätten – eine Chance, „dass wir den Sinn des Lebens wieder erspüren“. Mit einem Marienlied des St. Leonharder Kirchenchores endete die Messfeier unter freiem Himmel. Wegen der Corona-Gesetze musste die übliche Verköstigung der Besucher heuer ausfallen. ju.

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