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Nachruf

Trauer um Simon Dieplinger (77) aus Amerang

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  • vonChrista Auer
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Abschied von beliebtem Reisebegleiter: Der „Raiffeisen-Simmerl“ war fest im dörflichen Leben verwurzelt, entsprechend groß ist die Trauer um den Gemeindebürger.

Amerang– Die Familie und die engsten Angehörigen nahmen in der Filialkirche St. Stephan in Stephanskirchen Abschied von Simon Dieplinger aus Mais, der kürzlich im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Aufgrund der Corona-Bestimmungen war die Zahl der Trauergäste beschränkt. Tatsächlich hat die Nachricht vom Tod des beliebten Mitbürgers aber eine große Trauergemeinde bewegt, denn der „Raiffeisen-Simmerl“ war fest im dörflichen Leben verwurzelt.

In Gemeinde Amerang aufgewachsen

Simon Dieplinger wurde am 4. Oktober 1943 als 2. Kind der Eheleute Anna und Simon Dieplinger in Mais, in der Gemeinde Amerang geboren. Gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester wuchs er auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern auf.

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Nach dem Besuch der Volksschule in Evenhausen und der landwirtschaftlichen Berufsschule in Wasserburg arbeitete Simon Dieplinger kurze Zeit im Staatsforst. 2003 folgte dann der Wechsel zur Raiffeisengenossenschaft und die Ausbildung zum Bankkaufmann. Anschließend leitete er rund 30 Jahr die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Evenhausen, später leitete er die Hauptgeschäftsstelle in Amerang und war schließlich bis zum Eintritt in den Ruhestand 2004 Agrar-Kundenberater in Wasserburg.

1984 heiratete er Eugenie Krocker aus Amerang. 1995 wurde Tochter Maria geboren.

Simon Dieplinger war humorvoll und verlässlich

Prälat Peter Neuhauser würdigte den Verstorbenen als fleißigen und geselligen Mitbürger, der das Herz am rechten Fleck gehabt habe und immer für andere da gewesen sei. Auch aus den vielen Beileidsbekundungen wurde deutlich, dass Simon Dieplinger von seinen Weggefährten für seine humorvolle aber auch für seine verlässliche Art geschätzt wurde.

Das zeigt auch eine Auflistung seiner Ehrenämter: Über 35 Jahre Vorsitzender des Brandunterstützungsvereins Evenhausen, 45 Jahre Engagement im Wasserburger Imkerverein und 10 Jahre Bürgerbusfahrer.

Gerne auf Reisen

Besonders das Imkern lag dem Verstorbenen am Herzen. Seine Leidenschaft für die Bienen hat er schon in seiner Kindheit vom Vater übernommen und auch in seinem Ruhestand hat ihm das Imkern und sein kleines landwirtschaftliches Sacherl viel Freude bereitet.

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Zeit seines Lebens war der gesellige Maiser vielseitig interessiert und reiselustig. Gerne war er bei seinen Erkundungen auch in der Gruppe unterwegs. Über Jahrzehnte plante er für Raiffeisenkunden, den Imkerverein und auch für Bekannte Mehrtagesfahrten in Deutschland und Österreich und war als Reisebegleiter mit an Bord. Mit einem Augenzwinkern verfasste er Gedichte oder Sketche zu verschiedenen Anlässen und spielte gerne auch selber mit.

2017 erhielt er die Diagnose, dass er unheilbar erkrankt ist. 2,5 Jahre konnte er mithilfe verschiedener Therapien sein Leben noch ohne große Einschränkungen weiterführen. 2020 ging es gesundheitlich mehr und mehr bergab. Am 13. Dezember ist er zuhause im Kreise seiner Familie verstorben.

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