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Nachruf

Trauer um Anton Keller (64) aus Maitenbeth

Anton Keller
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Anton Keller

Als langjähriger Busfahrer war Anton Keller sehr gesellig und liebte das Reisen. Unerwartet starb er nach kurzer schwerer Krankheit.

Von Lorenz Richterstetter

Maitenbeth – Gesanglich begleitet von der imposanten Stimme von Barbara Glück zelebrierte Pater Josef Steinle aus Gars vor einer großen Trauergemeinde den Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbestattung auf dem Maitenbether Kirchenfriedhof für Anton Keller, der im Alter von 64 Jahren verstorben war.

Anton Keller wurde am 22. Mai 1957 als jüngstes Kind von Susanne und Anton Keller in Maitenbeth geboren und ist dort zusammen mit zwei Schwestern und einem Bruder auf dem kleinen elterlichen Anwesen auch aufgewachsen.

Ausbildung bei der Bundesbahn

Abwechslungsreich war sein Arbeitsleben: Nach dem Schulbesuch in Maitenbeth absolvierte er zunächst eine Ausbildung bei der Bundesbahn. Anschließend arbeitete er vier Jahre als Zeitsoldat beim Fliegerhorst Erding. Darauf folgte eine Anstellung als Reisebusfahrer bei Helmuts Reisen in Markt Schwaben und von 1985 war 1989 war Keller selbssttändiger Fuhrunternehmer. Anschließend arbeitete er wieder als Busfahrer. Von 1995 bis zu seinem Renteneintritt 2018 arbeitete er als Fahrer bei den Stadtwerken München. Nebenbei baute er sich mit seiner Lebensgefährtin Ljubica eine eigene Pension in Straßmeier auf und betrieb diese von 2008 bis 2018.

Aus seiner ersten Ehe ging ein Sohn Christof hervor, drei Enkelkinder Linus, Jannis und Quentin folgten.

2012 verstarb seine älteste Schwester Susanne.

Ein geselliger Mensch

Anton Keller war ein äußerst geselliger Mensch. In seiner Freizeit spielte er leidenschaftlich gerne Karten, leitete über viele Jahre auch den Wattclub „Auf die Räder“ und organisierte in dieser Funktion viele Ausflüge und Events.

Mit seiner Lebensgefährtin Ljubica unternahm er weite Schiffsreisen und Wellnessurlaube am Achensee oder im Bayerischen Wald. In den letzten Jahren entdeckte er auch seine Liebe zu Oldtimern.

Nach seinem Renteneintritt gab er seine Pension in Straßmeier auf und zog Anfang 2020 nach Wasserburg, immer mit dem Hintergedanken in Maitenbeth zu bauen und schnellstmöglich wieder dorthin zurückzukehren, um dort seinen Lebensabend zu verbringen.

Dieser Wunsch erfüllte sich aber nicht mehr. Nach einigen überstandenen gesundheitlichen Problemen verstarb er am 29. Oktober nach erneuter kurzer, schwerer Krankheit, völlig unerwartet im Krankenhaus Rosenheim.

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