BENEFIZKONZERT DER BLASKAPELLE ISEN MIT ÜBERRASCHENDEN HÖHEPUNKTEN

„Tischmusik“ mit Holzlöffeln

Ein Benefizkonzert der besonderen Art bot die Blaskapelle Isen.     Richterstetter
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Ein Benefizkonzert der besonderen Art bot die Blaskapelle Isen.     Richterstetter

Nur Gewinner gab es beim Benefizkonzert der Blaskapelle Isen in der gut besuchten Mehrzweckhalle in Maitenbeth anlässlich der 700-Jahr-Feierlichkeiten. Die Blaskapelle Isen erntete dabei viel Anerkennung und Sympathie für ihre professionell vorgetragenen Auftritte, das Publikum erlebte und genoss einen musikalischen Abend auf höchstem Niveau und dem Maitenbether Gemeindekindergarten kam der Reinerlös zugute.

Maitenbeth – Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Kirchmaier und einem Dank an den Festausschuss unter der Leitung von Peter Eberherr übernahmen Gerti Jell und Franz Windshuber das Kommando und führten durch das Programm. Teil eins war ein Repertoire von bekannten Musikstücken, bei dem das Publikum auch zum Mitsingen animiert wurde. Teil zwei begann mit der heimlichen bayerischen Nationalhymne „s`boarische Bier“, humorig vorgetragen von den „Oidn“ der Blasmusik.

Im Anschluss daran folgte ein Theaterstück, das die bayerische Sprache den „preußischen Mitbürgern“ ein bisserl näherbringen sollte: Altbayerisch für Einsteiger – die Bierprobe. Mehr als gelungen gespielt von Musikern der Blaskapelle Isen: Leni Fichtner, Robert Wenhart, Bernhard Stangl und als „Preißnschix“ Veronika Nussrainer.

Ein weiterer Höhepunkt im zweiten Programmteil war die „kleine Tischmusik“, ausschließlich vorgetragen mit hölzernen Kochlöffeln als Schlagwerkzeug, Topfdeckeln, Topf und Krügerl sowie dem gesamten Körpereinsatz der vier jungen Musiker, was mit großem Applaus bedacht wurde. Danach gingen vier fesche Musikanten musikalisch auf Brautschau – ohne Erfolg, sodass sie beschlossen, „mia machans wia unsa Vater – der war a nia verheirat“.

„Mia machans wia unsa Vater – der war a nia verheirat“

Teil drei eröffneten „de Junga“ mit dem Bozener Bergsteigermarsch, wieder zum Mitsingen für alle. Die Isener Dirndl und s`Gfrass trugen in ihrem lustigen Stückerl sehr anschaulich vor, wie das Leben mit einem „Bandlwurm“ so ist. Ihrem zwiedernen Gschau konnte man gut ablesen, dass es nicht so einfach ist, wenn ein Bandlwurm im Körper immer „mitsauft“. Mit dem Kaiserjägermarsch bedankte sich die Blaskapelle Isen bei den knapp 200 anwesenden Maitenbethern fürs Kommen und Mitsingen.

Die Maitenbether bedankten sich ihrerseits mit einem kräftigen und lang anhaltenden Applaus für die schöne und gute musikalische Unterhaltung und den launigen Abend. Ein großer Dank der Veranstalter ging an die Landjugend fürs Abhängen der Decke und an den Gartenbauverein für die Tischdekoration. rl

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